Gluthitze
Hitzewelle trifft Norddeutschland – Gewitterfront folgt
26.06.2026 – 03:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Bis zu 38 Grad, gefühlt 42: Hamburg erlebt eine extreme Hitzewelle. Doch der Deutsche Wetterdienst warnt schon vor dem, was danach kommt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Hamburg eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Es ist bereits der zweite Tag in Folge, an dem die Behörde vor starker Wärmebelastung warnt – und die Lage soll sich vor dem Wochenende noch einmal zuspitzen.
Am Freitag erwartet der DWD eine starke Wärmebelastung, insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet Hamburgs. Dort kühlt es nachts kaum ab, was die Belastung für den Körper zusätzlich erhöht. Die Hitzewarnung gilt noch bis Samstag 0 Uhr.
Bis zu 36 Grad – gefühlt noch deutlich mehr
Laut wetter.com steigt die Temperatur in Hamburg am Freitag auf bis zu 36 Grad, der gefühlte Wert liegt bei rund 40 Grad. Damit zählt Hamburg zu den heißesten Ecken Norddeutschlands: Der DWD prognostiziert für die Region Temperaturen zwischen 31 und 36 Grad, auf den Nordseeinseln um 30 Grad und an der Ostsee mit Seewind um 27 Grad.
Die Nacht zum Samstag bringt kaum Erholung. Die Tiefstwerte liegen bei 22 bis 18 Grad – in einer Tropennacht kühlt die Luft bekanntlich nicht unter 20 Grad ab, was für viele Hamburger eine schlaflose Nacht bedeuten dürfte.
Samstag: Rekordhitze und dann Unwetter
Der Samstag beginnt sonnig – und wird laut DWD rund um Hamburg zum Höhepunkt der Hitzewelle. Bis zu 38 Grad sind möglich, gefühlt sogar 42 Grad. In der Südhälfte Schleswig-Holsteins und Hamburgs geht der DWD von teils extremer Wärmebelastung aus.
Doch bereits früh am Samstagmorgen sind laut DWD-Warnlage teils starke Gewitter möglich. Ab dem Nachmittag drohen dann abseits der Nordsee kräftige Schauer und Gewitter, örtlich auch Unwetter. Der DWD warnt vor Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter, Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h (Windstärke 8). Lokal seien sogar unwetterartige Gewitter mit Starkregen von über 25 Liter pro Quadratmeter, großkörnigem Hagel sowie schweren Sturmböen um 100 km/h (Windstärke 10) „gering wahrscheinlich“.
Gewittergefahr zieht sich bis in den Sonntag
Auch in der Nacht zum Sonntag ist noch keine Ruhe in Sicht. Gebietsweise sind weiterhin starke Schauer und Gewitter mit Unwettergefahr möglich, im Verlauf der Nacht sei aus Südwesten „ein größerer Gewitterkomplex wahrscheinlich“, so der DWD. Die Tiefstwerte liegen bei 25 bis 19 Grad.
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Am Sonntag selbst bleibt es schwülheiß mit erneut 32 bis 38 Grad auf dem Festland, bevor ab dem Nachmittag wieder ein zunehmendes Schauer- und Gewitterrisiko besteht – örtlich erneut mit Unwetterpotenzial.










