Partie dauert fast vier Stunden
Frankreich sendet deutliche Kampfansage
23.06.2026 – 02:59 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die Partie Frankreich gegen den Irak dauert wegen eines Unwetters fast vier Stunden. Doch das Mbappé-Team sendet eine Kampfansage an die Konkurrenz.
Dem Wetterchaos getrotzt, das Mammutspiel gewonnen: Im strömenden Regen von Philadelphia hat Jubilar Kylian Mbappé mit Topfavorit Frankreich den Irak nass gemacht. Nach einer zwischenzeitlichen Unterbrechung von 132 Minuten bezwangen „Les Bleus“ den Außenseiter bei ihrem zweiten WM-Auftritt souverän mit 3:0 (1:0). Zur Pause mussten die Zuschauerränge in der offenen Arena wegen eines nahen Unwetters evakuiert werden. Letztlich vergingen knapp vier Stunden vom Anpfiff bis zum Abpfiff.
Im Video | Ein heftiges Gewitter legt das Stadion lahm
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Noch im Trockenen hatte Mbappé (14.) nach erneuter Vorlage seines kongenialen Partners Michael Olise das Milliardenensemble in Führung geschossen, auf durchflutetem Rasen schloss er nach der wetterbedingt massiv verlängerten Halbzeit schließlich mit seinem 16. WM-Treffer zu Miroslav Klose auf (54.). Außerdem traf Ousmane Dembélé (66.).
Damit stehen die Franzosen vorzeitig in der K.-o.-Runde, am 26. Juni geht es in Boston gegen Norwegen nur noch um den Gruppensieg. Mit Platz eins in der Gruppe I wäre das Team von Trainer Didier Deschamps möglicher deutscher Gegner im Achtelfinale. Der punktlose Irak steht dagegen vor dem Aus.

„Es gab eine Warnung“, sagte Deschamps
Im Tagesverlauf herrschte bereits Ungewissheit über die Austragung der Partie, der nationale Wetterdienst hatte eine Unwetterwarnung wegen Gewitters und eines möglichen Tornados ausgegeben. Doch nach rund 40-minütiger Verzögerung beim Zuschauereinlass klarte der Himmel über Philadelphia erst einmal auf, und die Begegnung konnte planmäßig starten. Somit kam der neue französische Rekordtorjäger Mbappé, der im ersten WM-Spiel Olivier Giroud abgelöst hatte, zu seinem 100. Länderspiel.
Und natürlich durften Treffer zum Jubiläum nicht fehlen: Mal wieder auf Vorlage von Olise zirkelte der Superstar den Ball aus 18 Metern mit links ins Eck. Die Équipe Tricolore zeigte anders als beim 3:1 zum Auftakt gegen den Senegal von der ersten Minute an große Spielfreude, kombinierte blitzschnell und stellte den extrem tiefstehenden Irak vor riesige Probleme. Doch es haperte oftmals im Angriffsdrittel am letzten Pass.











