Bei WM-Fanfest
Krimi gegen England: 45 Norwegen-Fans in Notaufnahme
12.07.2026 – 16:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Norwegen scheitert nach großem Kampf an England. Für zahlreiche Fans in Oslo hat die Partie Folgen.
Rund um ein großes WM-Fanfest in der norwegischen Hauptstadt Oslo rund um das WM-Viertelfinale gegen England (1:2 nach Verlängerung) haben sich mehrere Menschen ärztlich versorgen lassen müssen. 45 Personen hätten zwischen Mitternacht und 7.00 Uhr morgens die Osloer Notaufnahme aufgesucht. 24 davon mit Verletzungen, die laut Krankenakten im Zusammenhang mit dem Spiel standen, teilte die stellvertretende Leiterin der Notaufnahme, Martine Enger, der Zeitung „Aftenposten“ mit. Das seien mehr als in den meisten sonstigen Wochenendnächten.
Das kollektive Rudern – mit dem die norwegischen Fans bei dieser WM weltweit Aufmerksamkeit erregt haben – sei laut Enger für keine der Verletzungen verantwortlich gewesen.
Vor dem Königsschloss in Oslo versammelten sich nach Angaben der Zeitung „Verdens Gang“ etwa 20.000 Menschen nach dem Abpfiff. Im gesamten Stadtzentrum kamen nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB bis zu 135.000 zusammen.
Aufnahmen des Senders TV2 zeigten die feiernden Massen – auch dabei wurde gemeinsam gerudert.
Für die Polizei war es dennoch eine arbeitsreiche Nacht. In Oslo und weiteren Städten kam es Medienberichten zufolge auch zu Trunkenheit, Ordnungswidrigkeiten und Schlägereien.









