Traum vom Champions-League-Finale lebt
Trotz Doppel-Rot: Bayern-Frauen trotzen Barça
Aktualisiert am 25.04.2026 – 20:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Halbfinale der Champions League treffen Bayerns Frauen auf Barcelona. Das Hinspiel endet für die Münchenerinnen deutlich besser als das Duell in der Ligaphase.
Die Frauen des FC Bayern haben sich im Halbfinalhinspiel der Champions League mit 1:1 (0:1) vom FC Barcelona getrennt. Die Katalaninnen waren infolge eines Stellungsfehlers von DFB-Kapitänin Giulia Gwinn durch Ewa Pajor früh in Führung gegangen (8. Minute). Im zweiten Durchgang glich Franziska Kett aus (69.). Vor 31.000 Zuschauern in der Allianz Arena kassierte die Nationalspielerin kurz darauf einen Platzverweis, weil sie Gegenspielerin Salma Paralluelo an den Haaren gezogen hatte (80.). Trainer José Barcala sah wegen Meckerns ebenfalls Rot.
Trotz der beiden Sperren ist die Ausgangslage vor dem Rückspiel am Sonntag der kommenden Woche (16.30 Uhr, im Liveticker bei t-online) ausgeglichen. Die Münchenerinnen dürften vor der Reise nach Barcelona aber gewarnt sein. Als sie zu Beginn der Ligaphase in Katalonien angetreten sind, kassierten sie eine 1:7-Niederlage.
Im gegnerischen Ballbesitz verteidigten die Bayern meist dicht vorm eigenen Tor und lauerten auf Konter. Das klappte auch hin und wieder, insbesondere über Bühl. Doch während Pernille Harder (7.) die erste gute Chance der Partie noch liegen ließ, zeigte sich Barça eiskalt: Nach einem Stellungsfehler von Giulia Gwinn stand Pajor im Zentrum goldrichtig.
Viel mehr kam von Barça in der ersten Halbzeit jedoch nicht. Stattdessen wurden die Bayern vor den Augen von Uli Hoeneß und Vereinsboss Jan-Christian Dreesen immer stärker und trauten sich auch mehr zu. Kurz vor der Pause hatte Kett (42.) die beste Chance der Münchenerinnen, scheiterte aber an Torhüterin Cata Coll.
Erst nach der Pause wurde Barça wieder aktiver – und direkt wurde es gefährlich. Esmee Brugts (49.) traf jedoch nur den Pfosten, zudem klärte Verteidigerin Vanessa Gilles (60.) für die Bayern knapp vor der Torlinie. Auf der Gegenseite vollendete Kett einen gut ausgespielten Konter. Dann wurde die beste Bayern-Spielerin vom Platz gestellt – auch Barcala sah die Rote Karte wegen Meckerns. Das Remis brachte der Bundesligist dennoch über die Zeit.










