„Das ist eine Tragödie“
Karneval: Frau von Bus überrollt – Lebensgefahr
18.02.2026 – 10:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Frau soll bei einem Karnevalsumzug die Sicherheit gewährleisten. Doch plötzlich gerät sie unter einen Bus. Für die Frau beginnt ein Kampf um Leben und Tod.
Eine Sicherheitsmitarbeiterin ist am Dienstag bei einem Karnevalsumzug in Mönchengladbach von einem Bus überrollt und lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau habe noch an der Unfallstelle reanimiert werden müssen, erklärte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch auf Anfrage von t-online. „Ihr Zustand ist seitdem kritisch.“ Sie befinde sich auf der Intensivstation und kämpfe um ihr Leben.
Die 23-Jährige arbeitete als Ordnerin beim sogenannten Veilchendienstagszug und sei dafür zuständig gewesen, einen Linienbus, der Teil des Umzugs war, abzusichern, führte der Sprecher aus. Gegen 15.30 Uhr sei der Bus in eine Straße abgebogen. In der Kurve kam es dann zu dem Unfall, bei dem die Frau unter das tonnenschwere Fahrzeug geriet.
„Die Feuerwehr konnte sie nur mit schwerem Gerät befreien“, so der Sprecher. Nach einer Reanimation sei sie sofort auf die Intensivstation einer Klinik gekommen. Der Zug wurde kurzzeitig gestoppt und später in Absprache mit dem Veranstalter auf kürzestem Weg beendet.
Die Hintergründe des Unfalls seien noch völlig unklar, erklärte der Sprecher weiter. Ob die Ordnerin zum Beispiel geschubst wurde oder in einem zu engen Gedränge gestolpert ist, sei noch offen. „Das ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Wir haben direkt nach dem Unfall Spuren gesichert.“ Am Mittwoch sollen darüber hinaus Zeugen vernommen werden.
Sowohl der Busfahrer als auch die Angehörigen der Ordnerin befinden sich in seelsorgerischer Betreuung. „Für den Veilchendienstagszug ist das eine Tragödie“, sagte Melanie Brandtner von der Polizei Mönchengladbach am Dienstag dem WDR.
Der Umzug ist der größte Umzug am Faschingsdienstag in ganz Nordrhein-Westfalen. Wie der Veranstalter mitteilte, nahmen über 80 Karnevalswagen daran teil. Wie viele Besucher vor Ort waren, ist nicht bekannt.











