Nach Pleite beim BVB
Frankfurt trifft Trainer-Entscheidung
Aktualisiert am 08.05.2026 – 23:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Frankfurt setzt trotz erneuter Niederlage weiter auf seinen Trainer – zumindest vorerst. Wie es danach mit Albert Riera weitergeht, bleibt zunächst offen.
Eintracht Frankfurts zuletzt heftig kritisierter Coach Albert Riera wird auch im letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart auf der Trainerbank sitzen. Das bestätigte Markus Krösche nach der 2:3 (1:2)-Niederlage am Freitag bei Borussia Dortmund. Der Sportvorstand der Hessen bejahte die Frage, ob der Spanier auch beim letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart dabei sein wird. Zur weiteren Zukunft Rieras wollte sich Krösche indes nicht äußern.
„Wir haben heute das Spiel verloren und das ist natürlich extrem ärgerlich. Und jetzt geht es darum, dass wir alle gerade zusammen ein Spiel gegen Stuttgart gewinnen“, antwortete er auf die entsprechende Frage. „Und dann setzen wir uns, und das machen wir grundsätzlich immer so, zusammen“.
Riera ist seit Anfang Februar Trainer der Eintracht, er folgte auf den entlassenen Dino Toppmöller. Die Niederlage in Dortmund war bereits die dritte in den vergangenen vier sieglosen Partien. Der Eintracht droht, die Teilnahme am internationalen Geschäft zu verpassen. „Meine Spieler werden bis zu meinem letzten Tag hier alles geben, mehr als hundert Prozent, das kann ich versprechen“, sagte Riera nach der Partie beim Pay-TV-Sender Sky.
Das Problem sei nicht das Spiel in Dortmund. „Man braucht Zeit, drei Monate sind eigentlich zu wenig“, erklärte der 44-Jährige. Er selbst hofft, bleiben zu dürfen. „Das ist nicht meine Entscheidung, es ist eine Entscheidung des Klubs“, sagte der Trainer bei der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Ich brauche Zeit und Vertrauen. Aber ich mache mir keine Sorgen. Ich fühle mich stark und glaube daran, dass ich die richtigen Lösungen finden kann, um mehr solcher Leistungen abzurufen.“ Zeit sei „der Schlüssel für alles im Leben“.
Um sich für einen Platz in einem europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, muss Frankfurt nicht nur gegen Stuttgart punkten, sondern auch auf Patzer von Tabellennachbar Freiburg hoffen, die am Sonntag beim Hamburger SV zu Gast sind (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online).









