40 Grad in Frankfurt
„Sind am Limit“: Rettungsdienst ringt mit Hitzenotfällen
27.06.2026 – 17:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Es sind die heißesten je gemessenen Tage in Frankfurt. Der Rettungsdienst und die Krankenhäuser sind im Dauereinsatz.
Die extreme Hitze mit Rekordtemperaturen bis 40 Grad in Frankfurt ist auch beim Rettungsdienst aktuell deutlich zu spüren. „Die Krankenhäuser sind überlastet und wir sind am Limit“, sagte ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr t-online.
Aktuell häuften sich die Einsätze wegen der Hitzebelastung. Häufig gehe es dabei um Kreislaufprobleme. Gerade vulnerable Gruppen – Kinder, ältere Menschen, Schwangere – sind besonders von der Hitze gefährdet.
Hitze-Rekord in Frankfurt gebrochen
Informationen zu Todesfällen lägen bislang nicht vor, so der Sprecher der Feuerwehr. Allerdings appelliert sie angesichts der anhaltenden Hitze, plötzliche Symptome ernst zu nehmen. Etwa, wenn Schwindel auftritt, man plötzlich Schwäche verspürt, starken Durst oder Kopfschmerzen hat. Den Notruf 112 sollte man aber nur im Notfall bei wirklich lebensbedrohlichen Symptomen rufen, mahnt die Feuerwehr.
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Der Freitag war der heißeste Tag aller Zeiten in Deutschland – der Rekord könnte am Samstag noch eingestellt werden. Auch in Frankfurt wurde laut DWD die höchste je aufgezeichnete Temperatur in ganz Hessen registriert: 40,3 Grad am Flughafen. Die Klimakrise ist in diesen Tagen akut spürbar.
Uniklinik: Mehr Patienten mit Hitze-Erkrankungen
Die Notaufnahme der Universitätsmedizin Frankfurt hat nach Angaben eines Sprechers in den vergangenen Tagen „sehr viele“ Patientinnen und Patienten behandelt, die aus „saisonalen Ursachen“ in die Klinik kamen. Dazu zählten neben direkt hitzebezogenen Notfällen auch Schlaganfälle sowie Motorrad- und andere Unfälle oder Alkoholvergiftungen.
In der Notaufnahme der Universitätsmedizin Frankfurt häufen sich derzeit Patienten mit hitzebedingten Erkrankungen. „Wir sehen aktuell auch schwere Ausprägungen – wie zum Beispiel Dehydrierung oder Hitzschlag“, sagte Simon Meier, Leiter des Zentrums für Notfall- und Akutmedizin. Besonders betroffen seien vulnerable Gruppen wie wohnungslose und ältere Menschen sowie Kinder.
Im Vergleich zu Zeiten mit durchschnittlichen Temperaturen sei die Zahl der Patienten mit hitzebedingten Symptomen aber nicht übermäßig erhöht, hieß es. Das war zumindest der Stand von Freitagmittag.










