Finale der French Open

Titel zum Greifen nah: Schreibt Zverev Geschichte?


Aktualisiert am 07.06.2026 – 15:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Faust geballt: Alexander Zverev kann im Finale von Roland Garros seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen.

Die Faust geballt: Alexander Zverev kann im Finale von Roland Garros seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen. (Quelle: IMAGO/Paul Zimmer/imago-images-bilder)

Deutschlands bester Tennisspieler hat im Endspiel der French Open die große Chance auf seinen ersten Major-Titel. Dafür muss er aber einen starken Gegner schlagen. Klappt es?

Ein Sieg fehlt noch zum großen Traum: Alexander Zverev will im Finale der French Open den lang ersehnten ersten Grand-Slam-Titel gewinnen. Der 29-Jährige tritt gegen den Italiener Flavio Cobolli an und ist in dem Final-Duell der Favorit.

Zverev wäre der erste männliche Tennisprofi aus Deutschland, der seit Beginn der Profiära 1968 beim Sandplatz-Klassiker in Paris gewinnt. Auch der bislang letzte Grand-Slam-Erfolg eines deutschen Mannes liegt bereits 30 Jahre zurück, damals holte Boris Becker bei den Australian Open seinen sechsten und letzten Sieg bei einem der weltweit vier wichtigsten Turniere.

Verfolgen Sie das Match hier live im Ticker.

Flavio Cobolli – Alexander Zverev 0:0

Vor dem Match – Stuhlschiedsrichter Damien Dumusois ruft zum Match. Es geht los. Cobolli hat zuerst Aufschlag.

Vor dem Match – Jetzt spielen sich beide noch ein wenig ein, dann geht es los mit dem Finale der French Open 2026.

Vor dem Match – Nun betritt Zverev den Platz. Auch für den Favoriten gibt es natürlich stehende Ovationen im Court Philippe-Chatrier. Er wirkt hochkonzentriert, winkt verhalten ins Publikum.

Vor dem Match – Der Matchstart rückt näher. Cobolli absolviert zuerst den Weg aus der Umkleide auf den Court und wird mit großem Applaus empfangen, es gibt Standing Ovations.

Vor dem Match – Seine drei bisherigen Grand-Slam-Finals hat Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm im Match gegen seinen österreichischen Kumpel Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatz-Krimi Carlos Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen Jannik Sinner chancenlos.

Ein wohl noch größerer Rückschlag war das Halbfinale in Roland Garros 2022, als sich Zverev auf Augenhöhe mit dem spanischen Sandplatz-König Rafael Nadal präsentierte, dann aber umknickte und sich schwer am Fuß verletzte. Die Bilder, wie der Deutsche im Rollstuhl vom Platz gefahren wurde, bleiben in Erinnerung. Jetzt aber kann sich Zverev für das Aushalten all des Schmerzes, der Rückschläge und auch Zweifel belohnen.

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