Wechsel zu Topklub

Für 33 Millionen Euro: 18-Jähriger verlässt Bayer Leverkusen

02.08.2026 – 19:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Kerim Alajbegović im Trikot Bosnien-Herzegowinas bei der WM: Der Offensivspieler konnte in vier Partien ein Tor erzielen. (Quelle: IMAGO/www.imagephotoagency.it/imago-images-bilder)

Bei der WM erregte er noch Aufsehen für Bosnien-Herzegowina. Nun verabschiedet er sich aus der Bundesliga: Ein Stürmer mit Potenzial schließt sich einem Verein mit großem Namen an.

Kerim Alajbegović wechselt von Bayer Leverkusen zu Juventus Turin. Der bosnische Nationalspieler hat beim italienischen Rekordmeister einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Leverkusen soll dafür rund 33 Millionen Euro erhalten.

Für Leverkusens Profis war Alajbegović nie aufgelaufen. 2021 wechselte er ablösefrei vom 1. FC Köln in die Jugendabteilung des Klubs. Vor der vergangenen Saison gab Bayer ihn für zwei Millionen Euro an Red Bull Salzburg ab. Dort traf der Flügelspieler in 44 Einsätzen 13-mal und bereitete vier weitere Tore vor. Anschließend zog Leverkusen eine Rückkaufklausel und holte ihn für acht Millionen Euro zurück.

Hat Leverkusen schon einen Nachfolger im Blick?

„Kerim hat nach seiner Zeit bei uns im Nachwuchs zuletzt in Salzburg noch einmal große Schritte gemacht. Gleichzeitig mussten wir realistisch einschätzen, dass der Konkurrenzkampf in unserem Kader, gerade auch auf seinen bevorzugten Positionen, sehr groß ist“, erklärte Bayer-Sportgeschäftsführer Simon Rolfes den Abgang nun in der offiziellen Mitteilung des Klubs vom Sonntag. „Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf das Gesamtpaket des Transfers haben wir dem Wechsel nach Italien zugestimmt.“

Im Sommer hatte Alajbegović mit Bosnien und Herzegowina an der Weltmeisterschaft teilgenommen. Im Gruppenspiel gegen Katar traf er beim 3:1-Sieg. Im Sechzehntelfinale schied das Team gegen Gastgeber USA mit 0:2 aus. Die Einnahmen will Leverkusen Medienberichten zufolge in die Verpflichtung von Linksverteidiger Miguel Gutiérrez stecken. Der Spanier von der SSC Neapel soll rund 30 Millionen Euro kosten.

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