Für 80 Millionen Euro
Laut Hoeneß haben sie kein Geld, jetzt holen sie Bayerns Transferziel
27.05.2026 – 23:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern hatte Berichten zufolge Anthony Gordon als Transferziel ausgemacht. Doch die Konkurrenz kommt dem deutschen Rekordmeister offenbar zuvor.
Der FC Barcelona hat offenbar das Rennen um Anthony Gordon gemacht. Wie mehrere Medien berichten, haben sich die Katalanen sowohl mit dem Spieler als auch mit dessen Klub geeinigt. Newcastle United soll einer Ablöse von 70 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro an Bonuszahlungen für den Flügelstürmer zugestimmt haben.
Damit würde der FC Bayern leer ausgehen. Auch der Rekordmeister hatte großes Interesse am englischen Nationalspieler, soll jedoch nicht bereit gewesen sein, eine solche Ablöse zu zahlen. Die Münchner hatten sich einen Preis im Bereich von 60 Millionen Euro vorgestellt. Angesichts der eher durchwachsenen Saison Gordons mit nur sechs Toren und zwei Vorlagen in der Premier League schätzt auch das Portal „transfermarkt.de“ Gordons Wert auf „nur“ 60 Millionen Euro.

Der FC Barcelona wollte den Deal aber schnell unter Dach und Fach bringen, bevor es zu einem möglichen Wettbieten mit finanzstarken Klubs aus England gekommen wäre. So wurde auch der FC Liverpool mit Gordon in Verbindung gebracht. Barça-Sportdirektor Deco war daher auf die Insel gereist, um den Flügelstürmer zu überzeugen. Nun werde Gordon am Donnerstag zum Medizincheck in Spanien erwartet.
Uli Hoeneß: „Außerdem hat ja Barcelona gar kein Geld“
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet Barcelona den Bayern ihren Wunschspieler wegkauft. Denn der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte im Rahmen des DFB-Pokalfinals die schlechte finanzielle Lage der Katalanen angesprochen. Auf die Frage in der ARD, ob Harry Kane unabhängig von der Höhe eines möglichen Barça-Angebots auf jeden Fall bleiben werde, hatte Hoeneß geantwortet: „Klar. Außerdem hat ja Barcelona gar kein Geld, so geht es schon mal los.“
Was Hoeneß meint: Der FC Barcelona steckt seit vielen Jahren in den Schulden. Teilweise war von mehr als einer Milliarde Euro die Rede. Im Herbst 2025 verkündete der Klub, die Schulden auf 469 Millionen Euro gesenkt zu haben. Der FC Bayern hingegen hat allein ein Eigenkapital von fast 600 Millionen Euro. Genug Geld, um eine Alternative für Gordon zu finden.









