Tragödie im Stadion
Fan stirbt nach Sturz von Tribüne – „Hansa trauert“
22.05.2026 – 02:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein 37-Jähriger stürzte beim letzten Saisonspiel von der Gästetribüne und erlitt dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen. Nun ist der Mann gestorben.
Ein 37-jähriger Fan des FC Hansa Rostock ist fünf Tage nach einem Sturz von der Tribüne im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken gestorben. Er hatte sich beim Drittligaspiel am Samstag lebensgefährliche Verletzungen zugezogen und lag seitdem auf der Intensivstation einer Saarbrücker Klinik.
„Hansa trauert“
Hansa Rostock bestätigte den Tod am Donnerstagabend unter Berufung auf die Familie des Verstorbenen. „Hansa trauert“, hieß es auf der Internetseite des Klubs, die in schwarz-weiß gehalten war. „Bis zuletzt haben wir gehofft und gebangt, dass du es schaffen wirst. Seit heute herrscht traurige Gewissheit“, schrieb Hansa. „Als Verein stehen wir in dieser schweren Zeit an der Seite deiner Familie und aller Angehörigen. Ihr seid nicht allein. In solchen Momenten spielt Fußball keine Rolle mehr. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen von uns.“
Nach Auswertung von Überwachungsvideos und Zeugenaussagen geht die Polizei von einem Unfall aus. Der Mann kletterte demnach kurz vor dem Abpfiff auf den Zaun der Gästetribüne, verlor am oberen Rand das Gleichgewicht und stürzte ab. Hinweise auf Fremdverschuldung liegen laut Polizei nicht vor. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern an.
Die Verletzungen seien zu schwerwiegend gewesen, die Ärzte hätten nichts mehr machen können, teilte die Familie des Verstorbenen in einer Mitteilung mit. Er sei im Beisein seiner Angehörigen gestorben. Die Familie dankte den Notfallsanitätern im Stadion, den Rettungskräften sowie dem Team der Intensivstation, das die Angehörigen bis zuletzt begleitet habe.










