Neue Betrugsmasche
Falsche Eurojackpot-Post im Umlauf
Aktualisiert am 23.02.2026 – 18:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Per Post plötzlich Mitglied einer Spielgemeinschaft? Verbraucherschützer warnen vor Schreiben des „DerKundenClub“.
Aktuell häufen sich bei der Verbraucherzentrale Beschwerden über Schreiben der angeblichen Spielgemeinschaft „DerKundenClub“, die ihren Sitz in Bulgarien haben soll. In den Briefen heißt es, die Empfänger seien aus einer „bisherigen Spielgemeinschaft übernommen“ worden.
Gleichzeitig kündigt das Unternehmen eine monatliche Abbuchung in Höhe von 79 Euro per Lastschrift an. In dem Schreiben ist eine teilweise anonymisierte IBAN angegeben, von der die Abbuchung erfolgen soll.
„Die uns bekannten Betroffenen teilen mit, in keinerlei Vertragsbeziehung zu ‚DerKundenClub‘ zu stehen“, erklärt Joshua Jahn, Pressesprecher der Verbraucherzentrale Brandenburg. Die persönlichen Daten der Betroffenen will das Unternehmen von einer bisherigen Spielgemeinschaft übernommen haben.
Von der professionell wirkenden Aufmachung der Post sollten sich Angeschriebene nicht beeindrucken und beunruhigen lassen, rät die Verbraucherzentrale (VZ) Brandenburg. „Eine Mitgliedschaft in einer Spielgemeinschaft zu unterstellen, ohne die Zustimmung der Betroffenen einzuholen, ist rechtlich nicht zulässig“, führt Jahn weiter aus.
Stattdessen sollten Betroffene schriftlich Widerspruch einlegen und darin ausdrücklich bestreiten, einen Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen zu haben. Zusätzlich sollten Angeschriebene ihre Kontobewegungen im Blick behalten.
Sollte es trotz Widerspruchs und nicht existierenden Vertrags zu einer unbefugten Abbuchung kommen, können Betroffene die Lastschrift innerhalb von acht Wochen ohne Angaben von Gründen bei ihrer Bank zurückbuchen lassen.
Im Betrugsfall kann die Rückbuchung sogar noch bis zu 13 Monate später veranlasst werden, so die Verbraucherschützer. Betroffene sollten zudem Strafanzeige erstatten.










