Phishing
Neue Betrugsmasche trifft Bankkunden
Aktualisiert am 11.07.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Verbraucherschützer melden eine neue Masche, mit der Kriminelle versuchen, an sensible Daten zu kommen. So schützen Sie sich.
Kunden der Direktbank DKB werden seit einigen Tagen von einer neuen Betrugsmasche heimgesucht. Kriminelle verschicken Mails an Kunden der Bank unter dem Betreff „Ihre DKB-App-Registrierung lauft am 15. Juli 2026 ab“. Kunden sollen schnell handeln, da sie ansonsten den Zugriff auf ihr Konto verlieren würden.
Die Mail, die vermeintlich direkt von der Bank kommt, fordert die Kunden dazu auf, sich bei der Bank zu re-authentifizieren, indem sie auf einen Link in dem Schreiben klicken. Es wird auch eine Telefonnummer mitgeschickt, die Kunden nutzen können, wenn sie zu dem Vorgang Fragen haben. Den Link sollten Sie auf keinen Fall anklicken.
DKB verschickt keine Mails an Kunden
Bei dieser Mail handelt es sich um eine Phishing-Mail, also einen Betrugsversuch. Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen, die Mail zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu verschieben. „Falls Sie ein Konto bei der DKB haben, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über die offizielle App, das Online-Banking oder die bekannte Internetseite der DKB.“
Phishing
Beim Phishing versuchen Kriminelle, an persönliche Daten ihrer Opfer zu kommen, wie zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse, Passwörter oder Geburtstag. Diese Daten können sie entweder im Darknet verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Accounts wie das Bankkonto einzuloggen und dieses zu plündern. Auch Identitätsdiebstahl lässt sich mit persönlichen Daten begehen. Für Phishing-Versuche nutzen Kriminelle gerne gefälschte E-Mails, Webseiten oder Chat-Nachrichten.
Die Kriminellen nutzen bei dieser Masche bekannte Muster. So wird in der Mail mit den Emotionen der Empfänger gespielt: Der Kunde soll Angst bekommen, dass sein Geld plötzlich weg sein könnte. Zudem wird Zeitdruck aufgebaut – auch das sollte immer ein Warnsignal sein. Eine echte Bank würde niemals das Konto einfach sperren, zudem würde sie immer die bekannten Kanäle dafür nutzen.
Ein weiteres Indiz findet sich schon im Betreff der Mail: Der Schreibfehler „lauft“ statt „läuft“ würde einem seriösen Unternehmen nicht passieren.











