Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Was Kiefer und Zähne damit zu tun haben

August 15, 2026

„Mord im Orient-Express“ spielt im falschen Zug

August 15, 2026

Das sind die reichsten und ärmsten Stadtteile

August 15, 2026

SPD-Politiker Wiese fordert Machtwort von Merz

August 15, 2026

Diese Profis spielten für beide Klubs

August 15, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » „Tatort“ in Kritik: Polizei verleiht gratis Streifenwagen
Unterhaltung

„Tatort“ in Kritik: Polizei verleiht gratis Streifenwagen

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 11, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
„Tatort“ in Kritik: Polizei verleiht gratis Streifenwagen

„Es vernichtet Arbeitsplätze“

Polizei verleiht Streifenwagen gratis an „Tatort“-Sets


11.07.2026 – 12:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

„Tatort: Bremen“: Dort verleiht die Polizei kostenfrei Autos an die TV-Produktion. (Quelle: Radio Bremen/Christine Schroeder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Der „Tatort“ gilt als Vorzeigekrimireihe der ARD. Doch für die Dreharbeiten werden teilweise Autos bei der Polizei geliehen – auf Kosten anderer.

Für „Tatort“-Drehs stellen Polizeibehörden in nachweislich zwei Bundesländern laut „Bild“ echte Streifenwagen ohne Leihgebühr bereit. Ein privater Anbieter, der solche Fahrzeuge normalerweise vermietet, sieht dadurch Aufträge wegbrechen.

Die Polizei Saarbrücken stattete seit 2020 sieben im Saarland produzierte Folgen mit aus. Jörg Hektor, Sprecher des saarländischen Innenministeriums, konkretisierte auf Anfrage von „Bild“, man habe die Produktion „an insgesamt 47 Drehtagen mit insgesamt 70 Streifenwagen sowie zehn Fahrzeugen der Spurensicherung“ unterstützt, „unentgeltlich“, wie er sagte. Vorab sei jeweils geprüft worden, ob die Einsatzfähigkeit der Polizei gewahrt bleibe. Als Grund für die Zusammenarbeit nennt Hektor eine „möglichst realitätsnahe Darstellung polizeilicher Arbeit“.

Bremer Polizei arbeitet seit Jahrzehnten mit „Tatort“ zusammen

Auch für die Dreharbeiten einer neuen „Tatort“-Episode aus Bremen stellte die Polizei Fahrzeuge ohne Gebühr bereit. Für die Folge „Deadline“ verlieh die Polizei an vier von 22 Drehtagen bis zu fünf Fahrzeuge, bestätigte eine Polizeisprecherin „Bild“. Zudem ließ sie verlauten, dass die Kooperation zwischen der Bremer Polizei und der Krimireihe seit Ende der Neunzigerjahre bestehe.

Für Jörg Gennun hat das nach eigenen Angaben direkte Folgen. Der ehemalige Polizist vermietet mit seiner Firma Teamwork-Filmservice GmbH seit mehr als 20 Jahren Filmpolizeifahrzeuge und weitere Requisiten an TV-Produktionen, ein Teil der „Tatort“-Aufträge sei jedoch weggefallen, weil Behörden echte Streifenwagen kostenlos ans Set brächten. „Mir sind durch die verlorenen ‚Tatort‘-Aufträge etwa 30 Prozent meines Umsatzes weggebrochen“, sagte Gennun.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

„Diese Einnahmen nimmt mir die Polizei weg“

Für einen Polizeiwagen aus seinem Bestand berechnet er 250 Euro pro Tag. „Diese Einnahmen nimmt mir die Polizei weg, wenn sie kostenfrei verleiht“, so Gennun. „Es vernichtet Arbeitsplätze.“ Die Situation habe sich bei ihm so zugespitzt, dass er Beschäftigte in Kurzarbeit schicken musste. Auch sagte Gennun: „Außerdem schadet sie dem Steuerzahler.“

Dass es auch anders laufen kann, zeigt Hamburg: Dort müssen Produktionen für Dienstfahrzeuge der Polizei zahlen. Nach Angaben der Polizei werden derzeit pro Tag 144 Euro fällig; hinzu kommen 35,50 Euro je Stunde für Begleitpersonal, das verpflichtend gebucht werden müsse.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Unterhaltung

Dieses Drama dürfen Wester-Fans nicht verpassen

August 15, 2026
Unterhaltung

Darum liebt Kevin Costner den Western

August 15, 2026
Unterhaltung

ARD-Star Oliver Mommsen: Das ist seine Ex-Frau

August 15, 2026
Unterhaltung

„The End of Oak Street“: Anne Hathaway im Interview

August 15, 2026
Unterhaltung

Regeländerung für ESC 2027: Gastgeberland darf geändert werden

August 15, 2026
Unterhaltung

Teil des Mundes noch taub

August 15, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

„Mord im Orient-Express“ spielt im falschen Zug

August 15, 2026

Das sind die reichsten und ärmsten Stadtteile

August 15, 2026

SPD-Politiker Wiese fordert Machtwort von Merz

August 15, 2026

Diese Profis spielten für beide Klubs

August 15, 2026

Dieses Drama dürfen Wester-Fans nicht verpassen

August 15, 2026
Neueste Beiträge

Dieser Handgriff holt die Flüssigkeit heraus

August 15, 2026

Kosmischer Zugausflug in einen Meteoritenkrater

August 15, 2026

Finlay Tarling stirbt nach schwerem Unfall mit 19 Jahren

August 15, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.