„Ich bin geschockt“
Fahri Yardim bricht sein Schweigen in der Causa Ulmen
22.03.2026 – 21:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Sie standen über viele Jahre gemeinsam vor der Kamera: Christian Ulmen und Fahri Yardim. Jetzt bricht Letzterer sein Schweigen.
Nach mehreren Tagen Schweigen hat sich Fahri Yardim jetzt erstmals zur Causa Christian Ulmen geäußert. Am Sonntagabend veröffentlichte er über seinen Instagram-Account einen langen Text – und spricht von einem Schockzustand, der ihn seit den Enthüllungen über seinen langjährigen Freund gelähmt habe.
„Ich bin genauso geschockt wie viele andere“, heißt es gleich zu Beginn von Yardims Posting. Er bewundere den Mut von Collien Fernandes und sei dankbar für den Zuspruch, den sie erhält. „Ich fühle mit ihr und ich bin dankbar dafür, wie sie ihre persönliche Geschichte in eine Kraft übersetzt, die echte strukturelle Veränderung möglich macht.“
Collien Fernandes hatte zunächst im „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von „digitaler Vergewaltigung“.
t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Der Schauspieler selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen in einer presserechtlichen Information „unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung“. Weitere Details zu den Vorwürfen lesen Sie hier. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. „Das Verfahren ist noch im Gange“, sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich „in einer sehr frühen Phase“.










