„Waren ein paar Wochen nicht zusammen“
Podolski spricht in Doku über Eheprobleme
29.05.2026 – 11:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Wenige Tage nach seinem Karriereende präsentiert der Weltmeister seine eigene Doku. Darin berichtet Podolski auch von einer großen Krise mit seiner Ehefrau Monika.
Zwölf Tage nach seinem letzten Profi-Spiel steht Lukas Podolski erneut im Mittelpunkt. Diesmal nicht auf dem Platz, sondern auf dem Bildschirm: Am 4. Juni erscheint die Netflix-Dokumentation „POLDI“. Darin gewährt der Weltmeister von 2014 so persönliche Einblicke wie noch nie.
Bei der Premiere im Kölner RheinEnergie Stadion sagte Podolski: „Wenn man schon die Hose runterlässt, muss man sie auch unten lassen.“ Zu Wort kommen seine Eltern, Tanten, Freunde und sein Sohn Louis. Seiner Großmutter Helene, die im Dezember 2025 starb, widmete Podolski die Dokumentation.
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Erstmals spricht auch Ehefrau Monika öffentlich über ihr gemeinsames Leben. Nach Podolskis Rückkehr zum 1. FC Köln im Jahr 2009 geriet die Ehe in eine Krise. Monika sagt: „Eine Zeit für mich, wo ich schwer damit umgehen konnte, dass ich ihn mit Millionen Leuten teilen muss – Tag für Tag.“ Und weiter: „Vielleicht hatte ich da so eine Phase, wo ich ihn mehr gebraucht hätte.“
Podolski: „Waren ein paar Wochen nicht zusammen“
Podolski blickt ebenfalls auf diese Zeit zurück. „Es gab Momente in Köln, wo wir uns ein paar Wochen auch mal nicht gesprochen haben, uns gestritten haben und ein paar Wochen nicht zusammen waren“, sagt er. Am Ende fanden beide wieder zusammen. Podolski erklärt: „Irgendwie hat der Weg uns wieder zusammengeführt.“
Über die Zeit als Nationalspieler und die häufige Trennung von seinem 2008 geborenen Sohn Louis sagt Podolski: „Damals habe ich viel geweint.“
Nun ist die Karriere des 40-Jährigen beendet. Die Dokumentation zeigt, wie schwer ihm der Abschied vom Profifußball fiel. Frau Monika sagt: „Er ist in einem Abschnitt, wo er lernen muss, loszulassen.“
