Fünfter Verein im vierten Land
Ex-Bayern-Star hat wohl neuen Verein
Aktualisiert am 23.09.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Einst galt David Alaba als Aushängeschild und zukünftiger Kapitän des FC Bayern München. In diesem Sommer war der Österreicher lange ohne Verein, bis sich jetzt ein überraschender Arbeitgeber ergeben hat.
David Alaba hat offenbar einen neuen Verein gefunden. Wie der Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, zieht es den 34-Jährigen nach monatelangen Gerüchten und Dementi nach Italien zu Udinese Calcio. Eine Bestätigung von Klubseite steht noch aus. Für Alaba wäre es die dritte europäische Top-Liga nach zwei Stationen beim FC Bayern und Real Madrid.
Der Verteidiger, der sowohl links als auch innen eingesetzt werden kann, gewann in seiner Karriere viermal die Champions League, 2013 und 2020 mit den Bayern, 2022 und 2024 mit Real Madrid. In den vergangenen Jahren wurde Alaba allerdings wiederholt von Verletzungen zurückgeworfen. Deswegen absolvierte der 117-fache österreichische Nationalspieler nur 47 Pflichtspiele für Real Madrid zwischen Sommer 2023 und Sommer 2026.
Der gebürtige Wiener begann seine Karriere bei Austria Wien, ehe ihn die Bayern im Alter von 16 Jahren verpflichteten. Abgesehen von einer einjährigen Leihe zur TSG Hoffenheim spielte Alaba für 13 Jahre beim deutschen Rekordmeister. Dort gewann er unter anderem zehnmal die Meisterschaft und sechsmal den DFB-Pokal.
2021 verabschiedete sich Alaba, als die Bayern sich mit ihm nicht über einen neuen Vertrag einig wurden. Real klopfte an und der zehnmalige österreichische Fußballer des Jahres folgte dem Ruf nach Madrid. Bei den Königlichen erweiterte Alaba seine Sammlung um sieben weitere Titel. Diesen Sommer lief sein Vertrag aus, Madrid hatte Alaba kein neues Angebot vorgelegt.
Jetzt wagt Alaba das nächste und vielleicht letzte Abenteuer seiner erfolgreichen Karriere. Bei Udinese, dem aktuell 13. der italienischen Serie A, ist der Linksfuß wohl als Stammkraft eingeplant. Durch die Verletzungen der beiden Innenverteidiger Oumar Solet und Matteo Palma ging bei den Italienern eine Planstelle in der Innenverteidigung auf. Alaba soll diese mit seiner Klasse und Erfahrung schließen und die Defensive stabilisieren.
