Von Lucy Davalou & AFP
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Die Europäische Kommission entsendet Rettungsteams und andere Nothilfekräfte nach Venezuela, nachdem das Land am Mittwoch von zwei Erdbeben heimgesucht wurde, bei denen laut UN mindestens 920 Menschen ums Leben kamen und mehr als 50.000 vermisst wurden.
Bisher haben sich 520 Einsatzkräfte aus acht EU-Mitgliedstaaten, darunter Tschechien, Spanien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Portugal und den Niederlanden, für den Einsatz im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus mobilisiert.
Die EU hat außerdem ihren Copernicus-Satellitendienst auf den „Notfallkartierungsmodus“ aktiviert, der bei Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen auf der ganzen Welt kostenlos Daten bereitstellt.
Am Samstag landete die erste italienische Luftwaffe in Venezuela und transportierte vom Katastrophenschutz und der Kriseneinheit koordinierte Rettungsteams. Darüber hinaus werden mehr als einhundert italienische Betreiber, darunter Ärzte und Suchexperten, vor Ort aktiv sein, um eng mit lokalen und internationalen Behörden zusammenzuarbeiten**.**
Nach Angaben von Verteidigungsminister Guido Crosetto ist bereits ein zweites Flugzeug startbereit, um zusätzliches Fachpersonal und Feuerwehrleute in die betroffenen Gebiete zu transportieren.
Außenminister Antonio Tajani kündigte an, zunächst fünf Millionen Euro an Finanzhilfen für Hilfsmaßnahmen an das Rote Kreuz, die Caritas und das Welternährungsprogramm bereitzustellen.
Spaniens Verteidigungsminister schrieb in einem Beitrag auf Füge hinzu: „Die Hundeeinheiten und das eingesetzte Personal arbeiten an der Voraufklärung und der Suche nach Überlebenden.“
Inzwischen sind 85 französische Such- und Rettungskräfte in Caracas eingetroffen, wo sie bei Such- und Rettungseinsätzen helfen werden.
Auch die britische Royal Air Force leistet Hilfe, indem sie Hilfspakete für den Einsatz in Venezuela vorbereitet.
Die Türkei schickte zwei Militärflugzeuge mit Such- und Rettungspersonal, medizinischen Teams und humanitärer Hilfe.
Die beiden starken Erdbeben erschütterten am Mittwochabend im Abstand von einer Minute die nördliche Region Yaracuy und hinterließen beispiellose Schäden.










