Erfolgreiche italienische Anwaltsserie geht in die dritte Runde
13.04.2026 – 14:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Matilda De Angelis als Lidia Poët in „Das Gesetz nach Lidia Poët“. (Quelle: IMAGO/imago)
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Die Zulassung verloren und deshalb den Traum aufgeben? Das kommt für Lidia Poët nicht in Frage. In der dritten Staffel kämpft sie für eine Freundin.
Detektivfilme und -serien erfreuen sich durchgehend großer Beliebtheit. Ein Beispiel dafür sind die Geschichten um Sherlock Holmes, die immer wieder in verschiedenen Versionen verfilmt werden. Die Möglichkeit mitzuraten, lässt das Publikum in die Handlung tauchen, wie es sonst nur selten möglich ist. Auch mit Lidia Poët fiebern die Zuschauer wieder mit, wenn die dritte Staffel startet.
Darum geht es in „Das Gesetz nach Lidia Poët“
Lidia Poët ist am Ende des 19. Jahrhunderts die erste weibliche Anwältin Italiens – bis ihr die Erlaubnis, bis man ihr die Zulassung entzieht, weil sie eine Frau ist. Lidia lässt sich vom Chauvinismus jedoch nicht unterkriegen. Sie kämpft gegen das Urteil an und arbeitet parallel dazu als Assistentin in der Anwaltskanzlei ihres Bruders. Besonders interessanten Fällen geht sie auf eigene Faust nach und gerät so mitten in gefährliche Mordermittlungen.
So sehenswert ist „Das Gesetz nach Lidia Poët“
Die erste Staffel der Serie erschien 2023 auf Netflix und wurde 2024 mit einer zweiten Staffel fortgesetzt. Inzwischen gilt der Krimi als Hit auf der Streamingplattform. Vor allem die erste Staffel überzeugte mit über 13 Millionen Views nach drei Wochen.
Auch die Bewertungen sprechen für die Serie. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes vergeben Kritiker 100 Prozent und Zuschauer 88 Prozent, was deutlich überdurchschnittlich ist. Die Filmdatenbank IMDb vergibt 7,5 von 10 Sternen.
Für Fans von Krimis, europäischen Serien, Historiendramen und feministischen Themen ist „Das Gesetz nach Lidia Poët“ bei Netflix zu sehen. Ab dem 15. April ist die neue dritte Staffel ebenfalls zum Streamen abrufbereit.
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Wahre Begebenheiten als Inspiration
Die Figuren und Handlungen basieren auf realen Ereignissen. 1855 wurde Lidia Poët in Italien geboren und 1881 zur ersten Anwältin des Landes berufen. Nur wenige Monate später wurde ihr die Erlaubnis entzogen. Wie in der Serie, legte Poët Berufung ein und arbeitete in der Zwischenzeit in der Kanzlei ihres Bruders.
Ihr Fall erregte in Italien Aufsehen und machte Poët zur Vorreiterin von Frauenrechten in Italien. Dennoch wurden Frauen erst 1919 offiziell im Anwaltsberuf zugelassen.
Die Serie greift die Person Poët auf, bleibt aber ein fiktionales Werk. Entsprechend sind die persönlichen Verwicklungen und Entwicklungen nicht zwingend historisch korrekt und die Serie erhebt keinen Anspruch darauf, die Realität exakt wiederzugeben.
Italienische Schauspielerin in der Hauptrolle
Die italienische Schauspielerin Matilda de Angelis spielt die Hauptfigur Lidia Poët. Sie war bereits vor dem Netflixhit durch ihre Rolle an der Seite von Nicole Kidman und Hugh Grant in „The Undoing“ bekannt. Während Fans 2025 auf Staffel drei für Lidia Poët warteten, spielte de Angelis außerdem die Maria in „Dracula – Die Auferstehung“.
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