„Mache mir Sorgen“

Muss Thomas Tuchel seine Abwehr schon wieder umstellen?

Aktualisiert am 28.06.2026 – 20:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Jarell Quansah: Sein Einsatz im nächsten Spiel ist ungewiss. (Quelle: IMAGO/Javier Garcia/Shutterstock)

Kurz vor dem Start der K.-o.-Phase hat die englische Mannschaft ein Problem in der Abwehr. Es ist fraglich, wer die Position des Rechtsverteidigers übernimmt.

Ihre Pflichtaufgabe hat die englische Nationalmannschaft in der Nacht zu Sonntag erfüllt. Mit 2:0 (0:0) schlug die Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel den großen Außenseiter Panama. Doch die ganz große Euphorie wollte nicht aufkommen. Denn die Personalsorgen bei den Engländern sind groß.

Rechtsverteidiger Jarell Quansah musste den Platz in der zweiten Halbzeit humpelnd verlassen (63. Minute). Nun steht Tuchel vor einem großen Fragezeichen, wer die Position des Rechtsverteidigers im Sechzehntelfinale gegen DR Kongo (Mittwoch, 18 Uhr) ausfüllen kann.

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Die Position kann durchaus als Englands Achillesferse bezeichnet werden. Denn mit Tino Livramento (Wadenverletzung) wird ein etatmäßiger Außenverteidiger bei dieser WM gar nicht mehr spielen können, auch Reece James (Oberschenkelverletzung) ist stark fraglich.

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Bitter: Vor der WM entschied sich Tuchel dazu, Trent Alexander-Arnold überraschend nicht zu nominieren. Jetzt hätte er ihn als Rechtsverteidiger gut gebrauchen können.

Trent Alexander-Arnold spielt bei Real Madrid, aber nicht für die englische Nationalmannschaft. (Quelle: IMAGO/Federico Titone)

„Natürlich mache ich mir Sorgen um die Situation auf der rechten Abwehrseite – wir haben einen weiteren Verletzten auf dieser Position“, sagte Tuchel nach dem Panama-Spiel. Sollte Quansah ausfallen, wäre eine Option, Innenverteidiger Ezri Konsa auf rechts zu stellen und dafür den erfahrenen John Stones oder den jungen Trevoh Chalobah in die Startelf zu beordern. Eine andere Option wäre Djed Spence, der eigentlich auf der linken Seite eingeplant ist.

Nun muss Tuchel hoffen, dass der Leverkusener Quansah bis Mittwoch wieder fit ist. Auch gegen die Demokratische Republik Kongo startet England als hoher Favorit. In der Gruppenphase bezwangen die „Three Lions“, wie die englische Nationalmannschaft genannt wird, neben Panama auch Kroatien (4:2), gegen Ghana gab es ein torloses Unentschieden.

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