Bei Red Bull

Ex-Bundesliga-Trainer wird Nachfolger von Klopp


Aktualisiert am 31.07.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Jürgen Klopp: Der 59-Jährige ist der neue Bundestrainer. (Quelle: IMAGO/HMB Media/Claus/imago)

Um als neuer Bundestrainer anzuheuern, musste Jürgen Klopp seinen Job bei Red Bull aufgeben. Der Brausekonzern hat nun aber einen prominenten Nachfolger gefunden.

Das Ausscheiden von Jürgen Klopp als „Head of Global Soccer“ hat ein Vakuum bei Red Bull hinterlassen. Doch dieses hat der Konzern nun gefüllt. Als Nachfolger für den jüngst zum Bundestrainer ernannten Fußballlehrer wurde Roger Schmidt auserkoren. Das berichtete am Freitag zunächst die „Bild“. Kurz darauf gab Red Bull offiziell die Verpflichtung des 58-Jährigen bekannt. Er wird sein Amt am 1. Oktober antreten.

Red Bulls Geschäftsführer Oliver Mintzlaff fand lobende Worte für Schmidt. „Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner herausragenden Fußballkompetenz und seinem klaren Verständnis für unsere Philosophie ist er die richtige Person, um die sportliche Ausrichtung unseres globalen Fußball-Portfolios zu verantworten“, betonte der RB-Boss. Schmidt selbst erklärte, er sei „stolz darauf, künftig wieder Teil der Red Bull Familie zu sein“.

Zwischen 2012 und 2014 war er bereits Chefcoach bei Red Bull Salzburg in Österreich. Auch in Deutschland ist der Trainer Schmidt kein Unbekannter. So stand er unter anderem für den damaligen Zweitligisten SC Paderborn und später den Bundesliga-Klub Bayer Leverkusen an der Seitenlinie. Bei RB Leipzig wurde Schmidt in der Vergangenheit immer mal wieder gehandelt, lehnte aber stets ab.

Schmidt zuletzt in Japan als Berater tätig

Seine letzte Station als Trainer endete für Schmidt im August 2024. Damals wurde er beim portugiesischen Spitzenteam Benfica Lissabon entlassen. 2023 hatte er das Team noch zur Meisterschaft geführt.

Roger Schmidt: Seine letzte Trainerstation war in Lissabon bei Benfica. (Quelle: IMAGO/Maciej Rogowski)

Zuletzt arbeitete Schmidt in der japanischen J1 League. Dort agierte er seit Oktober 2025 als „Global Football Advisor“, sollte dem Verband bei einer Reform helfen. Nun also die Rückkehr nach Deutschland. Schmidt soll bei Red Bull künftig mit Florian Scholz eine Doppelspitze bilden. Er übernimmt dabei den sportlichen Bereich, Scholz ist als „Head of Global Soccer Commercial“ für das Administrative zuständig.

Jürgen Klopp war wiederum seit Januar 2025 Teil des Red-Bull-Imperiums. Als „Head of Global Soccer“ war der ehemalige Trainer von Mainz 05, Borussia Dortmund und dem FC Liverpool im Brausekosmos für das internationale Netzwerk aller Red-Bull-Klubs zuständig. Um der Nachfolger von Julian Nagelsmann als Bundestrainer zu werden, gab Klopp seine Aufgaben für den Konzern aber auf. Sein Vertrag wäre eigentlich noch bis 2029 gelaufen.

Share.
Exit mobile version