„Kann man Elfmeter geben“

Schweinsteiger wird bei dieser England-Szene deutlich


Aktualisiert am 24.06.2026 – 08:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Strittige Szene: Englands Ezri Konsa (r.) brachte Ghanas Prince Adu mit dieser Grätsche zu Fall. (Quelle: IMAGO/Abdulhamid Hosbas/imago)

England kann sich gegen Ghana kaum Torchancen erspielen. Auf der Gegenseite hatten sie wohl Glück mit dem Schiedsrichter.

Beim schwachen 0:0 gegen Ghana im zweiten Gruppenspiel hätte sich die englische Nationalmannschaft wohl nicht über einen Elfmeter gegen sich beschweren dürfen – zumindest bewertete das ARD-Experte Bastian Schweinsteiger nach der Partie so.

Was war passiert? Ghana spielte rund zehn Minuten vor dem Ende einen Konter gut aus und Angreifer Prince Adu lief auf Englands Torhüter Jordan Pickford zu. Da die Ballmitnahme aber etwas unsauber war, konnte Abwehrspieler Ezri Konsa mit einer Grätsche stören, traf ihn aber auch am Oberschenkel. Adu kam zu Fall und konnte erst im Liegen schießen – dabei traf er nur seinen Mitspieler Antoine Semenyo. Schiedsrichter Hector Said Martinez entscheidet auf Abseits.

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Für ARD-Experte Schweinsteiger eine Fehlentscheidung: „Da kann man auch mal Elfmeter geben“, sagte er. Gleichzeitig machte er Adu den Vorwurf, dass er „vielleicht zu früh runtergeht“ und der Unparteiische deshalb kein Foul pfiff. „Da hat England in meinen Augen Glück gehabt.“

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Quelle: MagentaTV
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Eine Fehlentscheidung wäre ein Strafstoß aufgrund des Kontakts nicht gewesen. „Wenn er ihn pfeift, wird kein Videoschiedsrichter reingehen“, sagte ARD-Schiedsrichterexperte Lutz Wagner.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter nahm seinen Kollegen jedoch auch in Schutz. „Er kann sich nicht beschweren, wenn der Schiedsrichter pfeift, aber Ursache und Wirkung passen nicht.“ Der Kontakt werde vom Stürmer herbeigeführt, der in den fallenden Spieler laufe. Weiterspielen sei in dieser Situation die bessere Möglichkeit gewesen, da der Stürmer die Aktion auch fortsetzen will.

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