Fußball-Weltmeisterschaft 2026

Für England geht es hoch hinaus


Aktualisiert am 03.07.2026 – 18:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Mexiko-Stadt (Mexiko): Das Estadio Azteca, oder auch Aztekenstadion, zählt neben dem Maracana (Brasilien) und Wembley (England) zu den großen Kathedralen des Fußballsports. (Quelle: Agencia EFE/imago-images-bilder)

Das Estadio Azteca in Mexiko-Stadt gehört zu den bekanntesten Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Während des Turniers verwendet die FIFA den Namen Mexiko-City-Stadion.

Das Mexiko-City-Stadion wurde 1966 eröffnet und zählt zu den traditionsreichsten Fußballstadien der Welt. Die Arena ist die Heimstätte des mexikanischen Klubs Club América sowie der mexikanischen Nationalmannschaft bei wichtigen Spielen.

Mit einer Kapazität von rund 83.000 Plätzen gehört das Stadion zu den größten Arenen des Turniers. Je nach Quellen können die angegebenen Zuschauerkapazitäten der Stadien abweichen. Für die Weltmeisterschaft wurde das Estadio Azteca umfassend modernisiert.

Wer hoch hinaus möchte, baut seine Flügel besser nicht aus Wachs. Ob die englische Nationalmannschaft am Sonntag nach einem Flug gen Sonne eine Bruchlandung hinlegt, zeigt sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Mexiko-Stadt. Denn für die Briten geht es für das Spiel ohnehin hoch hinaus: Das Estadio Azteca liegt auf einer Höhe von 2200 Metern über dem Meeresspiegel. Das sind etwas mehr als 2000 Meter höher als das Stadion in Atlanta, wo sich die Tuchel-Elf knapp gegen die „Leoparden“ aus der DR Kongo durchsetzen konnte.

Physisch könne man sich unmöglich auf diese Höhe einstellen, so Tuchel, das sei unmöglich. Doch damit hören die Nachteile in diesem Stadion für Tuchel nicht auf, denn für Mexiko wird es ein Heimspiel. „El tri“ bestritt bereits drei WM-Spiele in diesem Stadion – und gewann alle zu null. Auch historisch bietet die Kulisse Stoff für britische Albträume, denn genau in diesem Stadion verlor die englische Nationalmannschaft das Viertelfinale 1986 gegen Argentinien. Nicht einmal Gary Lineker, der damals WM-Torschützenkönig wurde, konnte sein Team vor Maradonas „Hand Gottes“ schützen.

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