Aufstiegskampf in der 2. Liga
Elversberg springt furios auf Rang zwei – Hannover patzt
Aktualisiert am 03.05.2026 – 15:57 UhrLesedauer: 3 Min.
Nach Schalkes Aufstieg kämpfen noch drei Teams um Rang zwei und drei. Elversberg siegte im Topspiel. In Hannover spielten sich dramatische Szenen ab.
Die SV Elversberg hat sich zwei Spieltage vor Saisonende die Pole Position um den Aufstieg in die Bundesliga gesichert. Die Saarländer besiegten den SC Paderborn im Topspiel mit 5:1 (4:0) und sprangen dadurch auf Rang zwei.
Auf diesem hätte auch Hannover 96 stehen können. Doch die Niedersachsen kamen in einem dramatischen Spiel gegen Schlusslicht Preußen Münster nicht über ein 3:3 (2:2) hinaus. Der Ausgleich für den Abstiegskandidaten fiel dabei erst in der Nachspielzeit.
Darmstadt 98 verabschiedete sich derweil endgültig aus dem Aufstiegsrennen. Die „Lilien“ unterlagen dem Karlsruher SC mit 1:2 (0:0). Hertha BSC verlor zudem mit 0:1 (0:0) in Magdeburg. Greuther Fürth und der 1. FC Nürnberg trennten sich im Frankenderby mit 1:1 (1:1).
Maximilian Rohr (4.), David Mokwa (18.), Lukas Petkov mit einem Doppelpack (28./42.) und Raif Adam (90.+3) brachten Elversberg auf die Siegerstraße. Calvin Brackelmann traf für Paderborn (65.). SC-Stürmer Steffen Tigges sah spät die Gelb-Rote Karte (90.+5).
Das Duell Vierter gegen Zweiter werde ein „All-Out-Spiel“, hatte SVE-Coach Vincent Wagner vor der Partie betont. Seine Mannschaft werde „Vollgas nach vorne spielen“ – und wie sie das tat. Paderborn kam eine Woche nach dem bitteren 2:3 zuletzt gegen Schalke zu Beginn überhaupt nicht hinterher, konnte in dieser Saison damit keinen einzigen Sieg gegen eine Mannschaft aus den Top vier einfahren und hat den Aufstieg nun nicht mehr in der eigenen Hand.
Die zunächst sehr effektiven Preußen waren durch Imad Rondić (25.) und Shin Yamada (39.) in Führung gegangen, 96 konterte aber noch vor der Pause durch Mustapha Bundu (45.+1, 45.+4). Nach dem Seitenwechsel traf dann Stefan Thordarson mit einem traumhaften Weitschuss (85.) zur Führung für die „Roten“ – doch Jorrit Hendrix (90.+3) crashte die Party.










