Mainzer Befreiungsschlag
Frankfurt verliert Topspiel trotz Führung
Aktualisiert am 24.01.2026 – 17:59 UhrLesedauer: 5 Min.
Fünf Bundesliga-Spiele fanden am Samstagnachmittag parallel statt, am Ende jubelten nicht alle Favoriten. Im Tabellenkeller setzte Mainz ein deutliches Zeichen.
Die Bundesliga hat am Samstag mit der Konferenz einmal mehr beste Unterhaltung geliefert. Der FC Augsburg bejubelte einen überraschenden 2:1-Sieg beim FC Bayern. Im Tabellenkeller setzte auch der 1. FSV Mainz 05 ein Ausrufezeichen, die Rheinhessen bezwangen den VfL Wolfsburg mit 3:1. Der 1. FC Heidenheim konnte hingegen keine Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln, musste sich am Ende mit 0:3 RB Leipzig geschlagen geben. Einen wichtigen Sieg im Rennen um die Champions-League-Plätze fuhr Bayer Leverkusen mit dem 1:0-Erfolg über Werder Bremen ein. Ganz oben beißt sich zudem die TSG Hoffenheim fest: Die Kraichgauer drehten bei Eintracht Frankfurt einen Rückstand und gewannen mit 3:1.
Frankfurt war zu Beginn der Partie auf defensive Stabilität bedacht, Hoffenheim versuchte es mit hohem Pressing. Es entwickelte sich vor 58.500 Zuschauern zunächst eine ausgeglichene Partie ohne nennenswerte Höhepunkte – bis Can Uzun den Ball in den Lauf von Arnaud Kalimuendo hob, der aus halblinker Position TSG-Keeper Oliver Baumann überwand.
Die Gäste waren von dem Rückstand unbeeindruckt: Ozan Kabak köpfte nach einer Ecke an den Pfosten (21.), Andrej Kramarić zirkelte einen Freistoß knapp links am Tor vorbei (29.). Obwohl sich die Eintracht in der Abwehr verbessert zeigte, musste auch Torhüter Kauã Santos eingreifen, als er erst einen Schuss von Fisnik Asllani sehenswert entschärfte (39.) und dann einen Kopfball von Wouter Burger im zweiten Versuch fing (45.+1). Die Pausenführung der SGE war insgesamt schmeichelhaft.
Nach Wiederanpfiff bemühte sich die SGE um mehr Engagement in der Offensive – dann schlug auf der Gegenseite Wout Burger eine Flanke auf Max Moerstedt, der zum Ausgleich einköpfte (52.). Torhüter Santos sah dabei nicht gut aus. Hoffenheim blieb am Drücker – und ging in Führung: Diesmal flankte Burger von rechts, Kabak drückte den Ball per Kopf über die Linie (60.).
