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Home » DWD warnt vor Gewittern und Starkregen
Panorama

DWD warnt vor Gewittern und Starkregen

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 10, 2026
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DWD warnt vor Gewittern und Starkregen

Hier explodiert jetzt die Wetterlage

DWD warnt vor Gewittern mit Starkregen und Sturmböen


Aktualisiert am 10.03.2026 – 11:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Blitze am Himmel (Symbolbild): Der Deutsche Wetterdienst erwartet teils starke Gewitter. (Quelle: IMAGO/imago)

Frühlingshoch „Jannis“ zieht nach Osten ab, dafür gelangt feuchte Warmluft nach Deutschland. In mehreren Bundesländern knallt es – teils fällt Starkregen.

Deutschland startet laut dem Wetterdienst wetter.com dieses Jahr außergewöhnlich früh in die Gewittersaison. Ursache dafür sei die für die Jahreszeit deutlich zu warme Witterung, schreibt die wetter.com-Meteorologin Denise Seiling. Gleichzeitig ziehe Hoch „Jannis“ nach Osteuropa weiter, während Frontensysteme von Atlantiktiefs nach Deutschland vorstoßen. An der Frontvorderseite strömt demnach feucht-labile Warmluft ins Land – und lässt die Wetterlage in lokalen Gewittern explodieren.

Los geht es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstagmittag in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Am Nachmittag folgen Baden-Württemberg, Franken, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ab dem Spätnachmittag sind auch Schleswig-Holstein und Hamburg dran.

Der DWD erwartet im Norden die potenziell stärksten Gewitter. In Niedersachsen werden sie teils von Sturmböen bis 75 km/h begleitet, in anderen Bundesländern erreichen die Windgeschwindigkeiten 55 bis 70 km/h. Bis zu 15 Liter Starkregen pro Quadratmeter sind vorhergesagt.

„Die Gewitter haben wir schon seit einigen Tagen auf dem Radar“, teilte der Diplom-Meteorologe Dominik Jung t-online auf Anfrage mit. Er schränkte aber ein: „Das sind keine heftigen Sommergewitter oder gar Unwetter.“ Hagel und Überschwemmungen stünden nicht bevor. „Diese Ausmaße werden wir bei Weitem nicht erreichen.“ Auch am Mittwoch nicht, wenn einzelne Gewitter weiter im Osten von Deutschland heruntergehen würden.

Zum Wochenende werde es dann insgesamt kühler. Es könne dann auch noch einmal einzelne Gewitter geben, wenn die Kaltluftmassen heranrauschen. Außerdem seien Graupelschauer zu erwarten, am Samstagmorgen seien in den Hochlagen im Westen auch Schneeregen oder Schneeschauer möglich, teilte Jung mit.

Die Tageshöchsttemperaturen fallen ihm zufolge am Samstag und Sonntag auf etwa 7 bis 12 Grad, damit drehe sich die Großwetterlage, die Deutschland in den vergangenen zwei Wochen ungewöhnlich hohe Temperaturen beschert habe. „Aber das ist normal“, schrieb Jung. „Alles endet einmal.“

In der kommenden Woche könne es wohl auch schon wieder etwas wärmer werden, auch wenn mit weiteren Kaltlufteinbrüchen grundsätzlich noch bis Mai zu rechnen sei. „Sehr unsichere Entwicklung“, schrieb der DWD über das Wetter in der kommenden Woche.

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