Meteorologen warnen

Hitzealarm in Frankfurt – Gewitterwarnung im Umland


Aktualisiert am 19.06.2026 – 19:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Gewitter (Symbolbild): Aktuell ist es heiß – der DWD warnt zudem vor Gewittern und Unwettern. (Quelle: Alexander Wolf/onw-images/dpa/dpa-bilder)

In Frankfurt bleibt es extrem heiß. Am Freitagabend drohen zudem kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

In den kommenden Tagen bleibt es weiterhin extrem heiß. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Freitag in Hessen schwülheiße Temperaturen zwischen 32 und 38 Grad. In weiten Teilen des Landes gilt eine extreme, sonst eine starke Wärmebelastung. Zudem warnen Meteorologen vor Gewittern und teils Unwettern in der Region.

In Frankfurt gilt am Freitag eine Hitzewarnung der Stufe 2. Heißt: Bis 19 Uhr erwarten die Meteorologen eine extreme Wärmebelastung. Die Meteorologen teilten mit: „Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Frankfurt am Main zu rechnen.“

DWD mit Warnungen in der Region

Am Freitag besteht Gewitter- und Unwettergefahr. Auch in der Nacht zum Samstag können einzelne Gewitter noch anhalten.

Am Freitagabend (Stand 19.30 Uhr) warnt der Deutsche Wetterdienst im Frankfurter Umland vor Gewittern. Im Main-Kinzig-Kreis und im Wetteraukreis gilt eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter mit Sturmböen und Starkregen sowie Hagel. Im Hochtaunuskreis gilt eine Warnung vor Gewitter mit Windböen um 60 km/h. Im Rheingau-Taunus-Kreis gilt eine Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Dort können Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80 km/h auftreten.

Starkregen und Sturmböen möglich

Bei Gewittern rechnet der DWD mit Starkregen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde. Vereinzelt kann es heftigen Starkregen bis 35 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit geben. Ganz lokal seien sogar extreme Mengen von mehr als 40 Litern pro Quadratmeter nicht völlig ausgeschlossen.

Dazu können stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde auftreten. Vereinzelt sind auch Sturmböen bis schwere Sturmböen zwischen 80 und 100 Kilometern pro Stunde möglich. Zudem kann Hagel mit Körnern bis zu drei Zentimetern fallen.

Der DWD rät weiterhin dazu, Hitze nach Möglichkeit zu vermeiden, ausreichend Wasser zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Besonders alte und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen können durch die hohen Temperaturen gefährdet sein.

Auch am Wochenende bleibt es heiß

Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht. Am Samstag bleibt es in Hessen schwülheiß, erwartet werden 31 bis 37 Grad. Das Gewitterrisiko fällt nach Einschätzung des DWD zwar etwas geringer aus als am Freitag. Vereinzelt können Gewitter aber erneut unwetterartig ausfallen.

Auch am Sonntag sind bei 28 bis 37 Grad gebietsweise Schauer und Gewitter möglich, lokal erneut mit unwetterartigem Starkregen. Zum Wochenbeginn bleibt es heiß bis sehr heiß. Am Montag erwartet der DWD Höchstwerte zwischen 32 und 38 Grad.

Die Wetterlage betrifft auch Zehntausende Besucher der Helene-Fischer-Konzerte im Deutsche Bank Park. Die Sängerin tritt am Freitag und Samstag in Frankfurt auf. Wegen der Hitze hat der Veranstalter bereits die Einlassregeln angepasst.

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