Nach 0:7-Debakel im Testspiel

Frankfurt will offenbar DFB-Torwart verpflichten


17.08.2026 – 09:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Noch immer in Freiburg: Noah Atubolu wollte die Breisgauer eigentlich verlassen. (Quelle: IMAGO/imago)

Im Test gegen Brentford blamierte sich Eintracht Frankfurt bis auf die Knochen. Die Folge: Der Klub will einen neuen Stammtorwart verpflichten und hat bereits eine Lösung im Blick.

Eintracht Frankfurt hat die Fühler nach einem deutschen Nationalspieler ausgestreckt. Wie der „Kicker“ berichtet, soll Noah Atubolu die neue Nummer eins bei den Hessen werden. Der Schlussmann vom SC Freiburg steht bei den Breisgauern nach der Verpflichtung von Werder Bremens Mio Backhaus zum Verkauf. Einen neuen Verein konnte Atubolu aber noch nicht finden.

In Frankfurt sollte eigentlich der 23-jährige Brasilianer Kauã Santos als Stammtorwart in die neue Saison gehen. Doch beim Klub hat nach dem jüngsten Testspiel offenbar ein Umdenken stattgefunden.

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Gegen den englischen Erstligisten FC Brentford erlebte die Eintracht ein Debakel, verlor mit 0:7. Kauã Santos machte dabei – wie schon mehrfach in der Vergangenheit – eine unglückliche Figur, patzte unter anderem beim 0:2, als er einen Volleyschuss über die Hände rutschen ließ. Laut „Kicker“ steht bei Frankfurt seit der Blamage in London der Entschluss, dass eine neue Nummer eins kommen soll.

Bei Atubolu-Verpflichtung: Geht Zetterer?

Günstig wird die Verpflichtung von Atubolu für Frankfurt aber wohl nicht. Zwar hat der Torhüter nur noch ein Jahr Vertrag in Freiburg, doch sein Marktwert liegt bei 25 Millionen Euro. Der 24-Jährige zählt zudem zum erweiterten Kreis der DFB-Torhüter. Ein Länderspiel hat er zwar noch nicht absolviert, war von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann im vergangenen Jahr aber bereits für die Nationalmannschaft nominiert worden.

Frankfurter Torhüter-Duo: Kauã Santos (l.) und Michael Zetterer. (Quelle: IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal/imago)
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