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Panorama

DWD rechnet in Hitzewelle mit Gewitter und Hagel

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 28, 2026
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DWD rechnet in Hitzewelle mit Gewitter und Hagel

Warnung vor Gewitternacht

Hier rechnet der DWD mit Riesenhagel und Starkregen


Aktualisiert am 28.06.2026 – 01:54 UhrLesedauer: 3 Min.

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In vielen Teilen Deutschlands könnte es zu heftigen Gewittern kommen. (Symbolbild) (Quelle: Patrick Pleul)

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Orkanartige Winde, riesige Hagelkörner und Mengen an Niederschlag: Das Hitzewochenende wird am Abend in einzelnen Regionen mit einem gewaltigen Knall unterbrochen.

Deutschland ächzt unter der Hitzewelle – und muss nach den Hitzerekorden dieser Tage wohl bis zur kommenden Woche auf Abkühlung warten. Trotzdem rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einzelnen Gebieten Deutschlands bereits in der Nacht zu Sonntag mit schwerem und starkem Gewitter. Für mehrere Regionen haben die Meteorologen amtliche Warnungen veröffentlicht.

Laut dem DWD ist vor allem der Nordwesten von Deutschland von den Unwettern betroffen. Die Wetterexperten rechnen in den Gebieten mit Sturm- und sogar Orkanböen – es seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde möglich. Zudem erwarten die Meteorologen Starkregen mit bis zu 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und Hagel.

  • Deutsche Bahn bittet, nicht Zug zu fahren: Hitzewelle in Deutschland im Liveblog
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Unwetter in Deutschland: Wetterexperten rechnen mit Riesenhagel

Der DWD rechnet bei der Unwetterfront in Schleswig-Holstein, der Region Hamburg, Niedersachen und Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz mit bis zu vier Zentimeter großen Hagelkörnern. Körner dieser Größe entsprechen in etwa einem Golfball und können zu erheblichen Schäden führen – etwa an Autos, aber auch Fenstern, Hausdächern oder sogar Photovoltaik-Anlagen. In Teilen von Brandenburg warnt DWD ebenfalls vor vor schweren Gewittern. Betroffen sei vor allem der Landkreis Prignitz, teilten die Meteorologen mit. Voraussichtlich ab 18.30 Uhr ist mit Unwetter zu rechnen, das bis etwa 20 Uhr anhalten soll.

Laut der Prognose der Meteorologen kommt es in den meisten Regionen erst gegen Abend zu Gewittern. Die Experten rechnen damit, dass sich die meisten der Unwetter zwischen 21 Uhr am Samstag und 8 Uhr am Sonntag entladen werden. In Berlin sind Unwetterwarnungen zwischen 22 Uhr und 0 Uhr angesagt.

Für die Region um Schwerin und um Dortmund hat der DWD bereits Unwetterwarnungen der Stufe drei veröffentlicht. Die amtlichen Warnungen gelten bis 18 Uhr.

Warnkarte des DWD (Stand 17.24 Uhr)Vergrößern des Bildes
Warnkarte des DWD (Stand 17.24 Uhr): Die Wetterexperten rechnen mit teils schweren Gewittern. (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Vereinzelte Gewitter fanden bereits am Nachmittag statt

Vereinzelt gab es bereits am Nachmittag Gewitter: Nach Angaben des DWD gab es im Raum Kiel und in dem Raum Paderborn bereits nach 15 Uhr erste Unwetter. Sie hielten sich bis kurz nach 16 Uhr.

Die Wetterexperten vom DWD betonen dabei, dass die zu erwartenden Unwetter in dieser Intensität typischerweise nur sehr lokal und an vereinzelten Orten auftreten. Wo es besonders heftig wird, lasse sich aktuell nicht prognostizieren – der Wetterdienst rät deswegen dazu, rechtzeitig Vorbereitungen zu treffen. Die Meteorologen empfehlen etwa, sich auf Stromausfälle vorzubereiten und nach Möglichkeit Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

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