Unglück an Viertausender

Drei Bergsteiger tot in den Alpen gefunden

Aktualisiert am 13.06.2026 – 08:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Gran Paradiso im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. (Quelle: Vito Arcomano/dpa/dpa-bilder)

Eine Gruppe bricht am frühen Morgen zum Gipfel auf und kehrt nicht zurück. Die Bergwacht findet die Leichen in rund 3.600 Metern Höhe.

Am Gran Paradiso in den italienischen Alpen sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bergwacht stürzten sie an der Nordwand des 4.061 Meter hohen Berges ab. Ihre Leichen wurden in rund 3.600 Metern Höhe gefunden, wie DPA berichtet.

Die Gruppe hatte die Nacht in einer Berghütte verbracht und sich am frühen Morgen auf den Weg zum Gipfel gemacht. Als sie bis zum Abend nicht zurückkehrte, wurde bei der Leitstelle Alarm ausgelöst. Die genauen Umstände des Absturzes sind noch unklar.

Bei zwei der Todesopfer handelt es sich nach offiziellen Angaben um Italiener. Die Identität des dritten Opfers war zunächst nicht bekannt.

Der Gran Paradiso liegt im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens. Er gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen, setzt aber dennoch eine hervorragende körperliche und technische Vorbereitung voraus.

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