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US-Streitkräfte haben am Freitag zum siebten Mal in Folge Angriffe auf den Iran durchgeführt.
In einer an X gesendeten Erklärung sagte das Zentralkommando der Vereinigten Staaten, seine Streitkräfte hätten „Überwachungsstandorte, militärische Logistikinfrastruktur, unterirdische Waffenlager und maritime Kapazitäten angegriffen“.
Bei der Operation seien Kampfjets, Drohnen und Kriegsschiffe eingesetzt worden, hieß es weiter, und es wurden auch Videoaufnahmen geteilt, die die Angriffe zu zeigen schienen.
„CENTCOM macht den Iran weiterhin gegenüber dem Oberbefehlshaber zur Rechenschaft und setzt gleichzeitig eine Seeblockade gegen iranische Häfen vollständig durch“, sagte das Militär in seiner Erklärung.
Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass iranische Streitkräfte als Reaktion darauf US-Verbündete und Stützpunkte in der Region angegriffen hätten, darunter den Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait und eine Reihe von Kommunikationsstandorten in Bahrain.
Die kuwaitische Armee gab am Samstagmorgen bekannt, dass die örtliche Luftverteidigung „feindlichen Raketen- und Drohnenangriffen“ ausgesetzt sei. Berichten zufolge sagte das jordanische Militär außerdem, es habe am frühen Samstagmorgen zehn iranische Raketen abgefangen.
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, einem der weltweit wichtigsten Engpässe für den Öl- und Gastransport, bleibt aufgrund des anhaltenden Konflikts auf einem reduzierten Niveau.
Die Meerenge war ein zentraler Brennpunkt in den Spannungen zwischen Washington und Teheran, da der Iran nach dem Ausbruch des Konflikts im Februar die Wasserstraße faktisch sperrte, was zu Turbulenzen auf den Energiemärkten führte.
Die beiden Nationen hatten offenbar im Rahmen des „Memorandum of Understanding“ vom Juni einer Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Passage zugestimmt, doch erneute Kämpfe führten dazu, dass die Friedensgespräche ins Stocken gerieten.
Gemäß den Bedingungen des vorläufigen Abkommens hatten die USA und Iran vereinbart, die Feindseligkeiten einzustellen. Die USA würden ihre Seeblockade gegen den Iran aufheben, während Teheran die Straße von Hormus wieder öffnen und bekräftigen würde, dass es „keine Atomwaffen beschaffen oder entwickeln wird“. Das Memorandum gab beiden Seiten 60 Tage Zeit, um eine endgültige Einigung zu erzielen.











