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Home » Die Geschichte vom St.-Pauli-Killer in Hamburg
Deutschland

Die Geschichte vom St.-Pauli-Killer in Hamburg

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 26, 2026
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Die Geschichte vom St.-Pauli-Killer in Hamburg

True Crime in Hamburg

Sie nannte ihn „Mucki“ oder „Gott“ – und er mordete per Kopfschuss


Aktualisiert am 26.07.2026 – 07:26 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Werner Pinzner und seine Frau Jutta. (Quelle: RTLZWEI)

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Werner Pinzner mordete im Auftrag. Bei seiner letzten Vernehmung vor 40 Jahren richtete er ein Blutbad an. Ein Rückblick auf seine Greueltaten.

Als Auftragsmörder tötete der „St.-Pauli-Killer“ in Hamburg mehrere Menschen per Kopfschuss. Dafür kassierte Werner „Mucki“ Pinzner hohe Belohnungen. Schließlich endete sein Leben ebenso wie das seiner Opfer – mit einem Schuss.

Doch von Anfang an: Als Sohn eines Rundfunkmechanikers und einer Verkäuferin wird Werner Pinzner am 27. April 1947 in Hamburg-Bramfeld geboren. Er hat keinen leichten Start ins Leben.

Partnerin nennt ihn „Mucki“ oder „Gott“

Streitigkeiten seiner Eltern muss er schon als Junge schlichten, in der Schule prügelt er dann auf Mitschüler ein. Schließlich verlässt er die Schule ohne Abschluss, bricht seine Ausbildung ab und nimmt Gelegenheitsjobs an. Er arbeitet als Gerüstbauer, Fliesenleger oder Schlachter und begeht kleinere Straftaten. Auch seine Ehe, aus der eine Tochter hervorgeht, zerbricht. Nur eine Frau bleibt an seiner Seite: Jutta. Die beiden lernen sich in einer Disco kennen.

Jutta wird unter anderem vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) als „schüchterne Angestellte aus gutem Hause“ beschrieben. Als biedere Frau, die ihm psychisch und physisch verfällt. Sie nennt ihn „Mucki“ oder „Gott“.

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Seine erste größere Tat begeht der damals noch junge Mann 1975. Mit 28 Jahren überfällt Pinzner mit zwei Komplizen einen Supermarkt. Der Marktleiter wird erschossen. Die Tat fliegt auf. Pinzner muss für zehn Jahre ins Gefängnis. Doch Jutta gibt ihn als eine der wenigen nicht auf, schreibt Briefe und besucht ihn. Schließlich heiraten die beiden in der JVA Fuhlsbüttel, bis heute bekannt als „Santa Fu“.

„Das Arbeitsamt hatte ja doch nichts für mich“

Im Gefängnis knüpft Pinzner Kontakte ins Hamburger Rotlichtmilieu und nimmt Drogen. Sogar eine Pistole hat er heimlich in seinem Gefängnisschließfach gelagert. In seinem letzten Jahr im Gefängnis wird Pinzner in den offenen Vollzug verlegt.

In dieser Zeit begeht er schließlich weitere Verbrechen – erbeutet bei einem Überfall Hunderttausende Deutsche Mark. Dann begeht er 1984 seine ersten Auftragsmorde. Im Auftrag soll er den Kieler Bordell-Besitzer Jehuda Arzi alias Hans Jenö Müller beseitigen. Er tötet ihn und kassiert das Geld. Noch im selben Monat folgt Pinzners Entlassung.

  • True Crime in Hamburg: Dieser Mörder löste seine Opfer in Salzsäure auf
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