Unwettergefahr in Florida

Formel 1 trifft Entscheidung zu Miami-Rennen

Aktualisiert am 03.05.2026 – 10:18 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Formel 1 steht in Miami vor einem Problem. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert/imago)

Immer wieder gab es Gerüchte, dass die Formel 1 wegen der schlechten Wettervorhersagen in Miami reagiert. Jetzt macht sie es.

Der Miami Grand Prix findet am Sonntag drei Stunden früher als geplant statt. Die Formel 1 hat den Start auf 13.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) vorgezogen, weil für den Nachmittag Gewitter und starker Regen erwartet werden – und bei Blitzen in Streckennähe darf nicht gefahren werden.

Der internationale Dachverband des Automobils (Fia) begründete die Entscheidung in einer Mitteilung: „Diese Entscheidung wurde getroffen, um Störungen während des Rennens zu minimieren und ein möglichst großes Zeitfenster für einen erfolgreichen Abschluss des Grand Prix unter optimalen Bedingungen zu gewährleisten.“ Die Organisatoren ergänzten: „Dabei hat die Sicherheit der Fahrer, Fans, Teams und Mitarbeiter oberste Priorität.“ Ein US-Gesetz schreibt bei Gewitter und Blitzgefahr die sofortige Unterbrechung aller Freiluftveranstaltungen sowie die Unterbringung von Zuschauern und Personal vor.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Regen in Miami den Sprintstart verzögert. Vor dem Wochenende hatte die Formel 1 zudem mehrere Reglementänderungen für Nässe eingeführt. Die Heizdeckentemperaturen für Intermediate-Reifen wurden erhöht, die Heckleuchten-Signale vereinfacht und die maximale ERS-Abgabe reduziert. Den Boost-Knopf für Überholmanöver bei starkem Regen hat die Formel 1 kurzfristig verboten.

Mehrere Fahrer hatten im Vorfeld Bedenken geäußert. Williams-Pilot Carlos Sainz sagte: „Es ist eine extrem flache Strecke, das Wasser bleibt auf der Oberfläche – und ob das sicher genug sein wird oder nicht – bei den nahen Begrenzungsmauern und der Sicht, die wir mit diesen Autos haben – wird sicherlich ein Grund zur Sorge sein.“ Der Spanier ergänzte: „Ich hoffe, dass wir alle notwendigen Vorkehrungen dafür treffen können. Wir können eine gute Show, ein gutes Rennen hinlegen. Ich glaube, alle Fahrer wollen im Nassen fahren – aber hoffentlich mit dem richtigen System und den richtigen Hilfsmitteln, um es sicher zu machen.“

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