DFB-Comeback rückt näher

Vor deutschem WM-Start: Neuer macht wichtigen Schritt

13.06.2026 – 17:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Manuel Neuer: Der Keeper des FC Bayern absolvierte das DFB-Abschlusstraining vor dem ersten WM-Spiel vollständig. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman/imago)

Bereits unter der Woche hatte Manuel Neuer wieder voll mit der Nationalmannschaft mittrainiert. Nun ist der nächste Schritt zum DFB-Comeback gelungen.

Beim Abschlusstraining in Winston-Salem stand am Samstag der gesamte 26-Mann-Kader auf dem Platz – darunter Manuel Neuer, der nach seinem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM zurückgeholt wurde. Am Sonntag (19.00 Uhr, im Liveticker bei t-online) trifft Deutschland in Houston auf Curaçao.

Alles deutet danach daraufhin, dass Neuer sein Comeback im DFB-Trikot feiern wird. Bereits unter der Woche hatte Neuer das gesamte Training mit absolviert. Dass er nun auch beim Abschlusstraining dabei war, ist ein klares Zeichen dafür, dass er gegen Curaçao im deutschen Tor stehen wird.

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Quelle: MagentaTV

Sein letztes Länderspiel hatte Neuer beim Viertelfinal-Aus der Heim-EM 2024 gegen Spanien bestritten – ein 1:2 nach Verlängerung gegen den späteren Europameister. Es war sein 124. Einsatz für die Nationalmannschaft. Danach trat er zurück. Mit dem Spiel gegen Curaçao wird er zum ältesten deutschen Nationalspieler der Geschichte.

Trainingseinheit startet verspätet

Das Training auf dem Gelände der Wake Forest University begann um 10.13 Uhr Ortszeit mit leichter Verzögerung. Ersatztorwart Alexander Nübel war als Erster auf dem Platz. Bei knapp 30 Grad standen spezielle Ventilatoren mit kühlendem Wasserdampf bereit. Dazu gab es einen Pavillon für Besprechungen an der Taktiktafel sowie Kühlwesten für die Spieler.

Nach dem Training reist die Mannschaft per Fifa-Charterflieger vom Smith Reynolds Airport nach Houston. Bundestrainer Julian Nagelsmann nannte das Ziel: „Wir wollen uns die Sicherheit und das Vertrauen holen, dass in dem Turnier was möglich ist.“ Bundeskanzler Friedrich Merz hatte seine Unterstützung per Videotelefonat übermittelt: „Ganz Deutschland hält euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“

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