„Nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“
DFB-Boss äußert sich zum WM-Aus
Aktualisiert am 30.06.2026 – 17:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Deutschland liefert eine weitere WM-Enttäuschung. Präsident Bernd Neuendorf reagiert mit deutlichen Worten. Eine große Frage aber lässt er unbeantwortet.
Für das DFB-Team ist das WM-Abenteuer in der Nacht von Montag auf Dienstag überraschend zu Ende gegangen. Am Dienstagnachmittag reagierte Verbandspräsident Bernd Neuendorf mit deutlichen Worten. „Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, wird er in einer Stellungnahme auf der DFB-Webseite zitiert.
„Nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay und dem Ausscheiden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko habe ich gestern noch länger mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und der sportlichen Leitung um Andreas Rettig und Rudi Völler zusammengesessen“, berichtete Neuendorf. „Wir sind uns einig, dass das Abschneiden bei der WM nicht unseren Ansprüchen genügt.“
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Eine Entscheidung über die Zukunft von Nagelsmann ist demnach aber noch nicht gefallen, stattdessen sind weitere Gespräche geplant. „In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam und in Ruhe die Gründe erörtern, weshalb die Mannschaft ihr vorhandenes Potenzial nicht hat abrufen können und ihren eigenen und den Erwartungen Fußball-Deutschlands nicht gerecht geworden ist“, kündigte der DFB-Boss an.
Im Video | Nagelsmann spricht über Rücktritt
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Als potentieller Nachfolger wird bereits Jürgen Klopp gehandelt. Dieser ist neben seiner Tätigkeit als WM-Experte für MagentaTV derzeit auch als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig.
Neuendorf schloss sein Statement unterdessen mit ein paar Worten an die deutschen Anhänger: „Wir danken allen Fans, die uns in den USA und Kanada, aber auch in der Heimat so großartig unterstützt haben. Wir sind alle sehr enttäuscht, dass unsere gemeinsame Reise so früh zu Ende gegangen ist.“
