Negativserie der Handballer hält an

Keine Revanche: Deutschland geht gegen Dänemark unter

15.05.2026 – 21:37 UhrLesedauer: 1 Min.

Juri Knorr (M.): Der Deutsche kassierte mit dem Nationalteam eine weitere Pleite gegen Dänemark. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)

Acht Monate vor der Heim-WM verliert Deutschland deutlich gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Ein Negativlauf nimmt beängstigende Züge an.

Deutschlands Handballnationalmannschaft hat im Testspiel in Kopenhagen gegen Dänemark mit 28:36 (13:21) verloren und damit die Revanche für die Niederlage im EM-Finale verpasst. Es war zugleich die nächste Pleite in einer Negativserie, die nun bereits zehn Jahre andauert. Im April 2016 gewann Deutschland zuletzt gegen Dänemark. Am Sonntag (15.30 Uhr) treffen beide Teams in Köln erneut aufeinander.

Vor allem die erste Halbzeit entschied das Spiel. Deutschland leistete sich zu viele Fehlwürfe und scheiterte immer wieder an Dänemarks Torhüter Emil Nielsen. Das Sieben-gegen-Sechs-System funktionierte nicht. Dabei verlässt der Torhüter das Feld zugunsten eines siebten Feldspielers. Deutschland geriet mit 8:14 in Rückstand, zur Pause stand es 13:21. Torhüter Andreas Wolff musste noch vor der Halbzeit für David Späth weichen. Ex-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter kritisierte die Leistung zur Halbzeit bei ProSieben: „Wir haben unheimlich viele freie Würfe liegen lassen. Dazu kommen noch ein paar echt leichte technische Fehler.“

Nach der Pause verbesserte sich Deutschland. Angeführt von Renars Uscins warf die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gíslason treffsicherer. Die Abwehr stand kompakter, Dänemark musste härter für seine Tore arbeiten. Linksaußen Vincent Büchner gab sein Debüt und verkürzte auf 23:26. Auch Späth zeigte starke Paraden. Der Rückstand aus der ersten Halbzeit war jedoch zu groß – Dänemark zog wieder davon.

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