Größter Waldbrand Belgiens
Behörden fordern Einsatzkräfte aus Deutschland an
16.08.2026 – 19:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Rund 2.700 Hektar stehen in Belgien in Flammen. Nun rücken auch Einsatzkräfte aus Deutschland an – direkt an der Grenze.
Belgien hat Deutschland um Unterstützung bei der Bekämpfung des größten Waldbrands in der Geschichte des Landes gebeten. Laut der Städteregion Aachen sind die Einsatzkräfte bereits im Einsatz. Sie sollen bei Küchelscheid eingesetzt werden, einem belgischen Ort direkt an der Grenze zu Monschau.
Derzeit werden die für den grenzüberschreitenden Einsatz vorgesehenen Kräfte zusammengezogen. In Monschau selbst ist die Lage stabil: Das Feuer befindet sich etwa 1,5 Kilometer von der deutschen Grenze und 1,8 Kilometer von deutscher Bebauung entfernt. Die Windverhältnisse sind aktuell günstig, der Wind weht von Monschau weg.
In Monschau soll nicht evakuiert werden
Die Stadt rechnet nicht damit, dass die Flammen auf deutsches Gebiet übergreifen. Gewarnt wird vor allem vor gesundheitsschädlicher Geruchsbelästigung durch den Rauch. In den Ortsteilen Monschaus sei derzeit nur geringer bis gar kein Rauch festzustellen.
Eine zwischenzeitlich erwogene Evakuierung der Ortsteile Mützenich und Kalterherberg mit rund 5.000 Einwohnern gilt als nicht erforderlich. In der Nacht zum Sonntag waren die Bewohner beider Ortsteile aufgefordert worden, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Belgiens Innenminister Bernard Quintin schrieb auf der Plattform X, Teile des Brandes in Richtung Monschau seien „unter Kontrolle“.