Star in den sozialen Medien

Deutscher WM-Reisender Freddy wird ins Weiße Haus eingeladen


Aktualisiert am 02.07.2026 – 04:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Deutscher (l.), der unter dem Namen Freddy7a in den USA reiste, wurde zum Internetstar. Er verdeckte bei seinen Posts sein Gesicht. (Quelle: Freddy7A/Tiktok)

Die Internetpersönlichkeit Freddy7a berichtet von seinem WM-Trip, Hunderttausende verfolgen seine Beiträge. Jetzt gab es eine Zäsur.

Er ist in den USA zum Star geworden, weil er seine Reise zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den sozialen Medien dokumentierte. Der Deutsche mit dem Pseudonym Freddy7a besuchte mehrere Städte und hatte mehr als 750.000 Follower auf X. Jetzt ist er ins Weiße Haus eingeladen worden.

Freddy7A, der mit zwei Freunden unterwegs ist, wurde in vielen amerikanischen Medien zitiert. Auch Star-Koch Gordon Ramsay erwähnte ihn auf Instagram und bedankte sich für den Besuch in einem seiner Restaurants. Aber auf der Plattform X gab es offenbar auch Anfeindungen gegen den Deutschen.

Am Mittwoch löschte er sein X-Konto. „Zu viele Leute scheinen ein Problem damit zu haben, dass wir hier einfach eine richtig gute Zeit haben … Das verdirbt uns den Spaß ein bisschen“, schrieb er in einer Story auf Instagram. Er fügte hinzu, dass einige Nutzer „meine 22.000 Beiträge durchforsten“, um ältere Inhalte „völlig aus dem Zusammenhang gerissen“ wieder hervorzuholen und ihn dadurch als schlechten Menschen dastehen zu lassen, schrieb er.

Vance will Freddy treffen

Im Weißen Haus ist man dem Deutschen aber wohl gesonnen. „Ich würde Freddy gerne treffen“, zitierte das US-Magazin „Newsweek“ US-Vizepräsident JD Vance. Dazu könnte es sogar kommen.

Denn Nick Adams, der von US-Präsident Donald Trump als Berater für Tourismusangelegenheiten eingesetzt wurde, sagte auf X, dass er einen Besuch von Freddy im Weißen Haus arrangiert habe. „Ich habe Freddy den Rücken gestärkt und dafür gesorgt, dass die Einschüchterungstaktiken dieses Mobs keinen Erfolg haben. Der Besuch (in den USA) wird wie geplant (weiter) stattfinden. Amerika bleibt offen für Business und heißt Besucher willkommen, die einfach das großartigste Land der Welt erleben möchten. Wir werden niemals zulassen, dass ein Mob bestimmt, wer dieses Land besuchen und genießen darf“, schrieb er.

Freddys Reise gewann während der Weltmeisterschaft zunehmend an Aufmerksamkeit, weil seine Inhalte sich durch ihren Fokus auf Alltagserlebnisse und seine Reaktionen auf die US-amerikanische Kultur hervorhoben. Das kam aber nicht überall gut an.

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