Bachmann-Preis
Wichtiger Literaturpreis geht an deutsche Autorin
Aktualisiert am 28.06.2026 – 12:39 UhrLesedauer: 1 Min.
Im österreichischen Klagenfurt wurde zum 50. Mal der Bachmannpreis verliehen. Die Preisträgerin stammt aus Deutschland.
Die deutsche Autorin Lena Schätte hat den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis im österreichischen Klagenfurt gewonnen. Das teilte die Jury am Sonntag mit.
Die Autorin aus Nordrhein-Westfalen setzte sich bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur mit ihrem Text „Was wir tragen“ gegen 13 Mitbewerber durch. Der Text erzählt laut Webseite des Bachmann-Preises „über zwei übergewichtige Mädchen, die einander in der Schule gegen Mobber unterstützen und zusammenhalten.“
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In der anschließenden Jury-Diskussion wurde unter anderem der lakonische Tonfall und die bildstarke Sprache gelobt. Jury-Mitglied Mithu Sanyal erklärte: „Es ist eine große Brutalität in diesem Text, die aber trotzdem mit einer großen Zärtlichkeit erzählt wird.“ Kritiker Thomas Strässle erklärte in seiner Laudatio auf Lena Schätte: „Die Sprache ist in ihrer Schönheit und Schlichtheit unübertrefflich.“
Preis ist mit 30.000 Euro dotiert
Der Bachmann-Preis wird seit 1976 verliehen. Ausgewählte Autoren lesen in einer mehrtägigen Veranstaltung unveröffentlichte Prosatexte vor, die im Nachgang von einer Fach-Jury öffentlich diskutiert werden. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.
Die Preisträgerin Lena Schätte wurde 1993 geboren. Sie hat bereits drei Romane veröffentlicht. Zu den vergangenen Preisträgern zählen unter anderem Helga Schubert, Lutz Seiler oder Uwe Tellkamp.
Der Preis ist nach der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann benannt, die 1926 in Klagenfurt geboren wurde. Bachmann verfasste Gedichte, Hörspiele und Prosa.










