„Liebe Bayern und die Bayern lieben mich“
Désirée Nick wünscht sich weiteren Auftritt bei „Dahoam is Dahoam“
15.04.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Reality-Star Désirée Nick ist nicht nur aus Formaten wie dem „Dschungelcamp“ bekannt, sondern auch „Dahoam is Dahoam“. Bei letzterem würde sie jederzeit wieder mitspielen.
Ob lustig und unterhaltsam oder seriös und traditionell: Schauspielerin Désirée Nick kann beides und mag vor allem auch beides. Den Beweis dafür lieferte sie mit ihrem Gastauftritt bei der beleibten BR-Serie „Dahoam is Dahoam“.
Sechs Folgen lang spielte sie bei der Ausstrahlung im April 2025 die Mutter von Apothekerin Vera Hülsmann. Eine Rolle, die nicht nur die Zuschauer feiern, sondern auch Nick selbst. t-online München hat die 69-Jährige im „25hours Hotel“ am Bahnhofsplatz getroffen und sie gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, noch einmal eine Rolle in der BR-Serie zu übernehmen.
„Ach, das war so schön“, sagt Nick rückblickend über ihre Gastrolle bei „Dahoam is Dahoam“. „Ich habe es so geliebt, weil ich ein anderer Charakter war.“
Auf die Frage, ob sie sich nochmal vorstellen könnte, dort mitzuspielen, antwortet sie ohne zu zögern: „Aber natürlich. Jeder wird sich ja auch fragen, wo die Schwiegermutter abgeblieben ist.“
Die gebürtige Berlinerin, die sonst aus vielen Reality-Formaten bekannt ist, sei hier als „völlig andere Figur aufgetreten“, wie sie selbst sagt. Nick beschreibt ihre Rolle bei der BR-Serie als streng und humorlos. „Humorlosigkeit zu spielen ist für mich sehr schwierig.“ Trotzdem ist Nick der Meinung, dass ihr die Rolle der strengen Schwiegermutter ihr „genauso auf den Leib geschrieben ist, wie die Rolle der bösen Gräfin im Traumschiff.“
Die Schauspielerin wendet ein, dass sie nur Projekte machen könne, für die sie eine Anfrage erhalte. Die für „Dahoam is Dahoam“ würde sie jederzeit wieder annehmen. „Ganz toll. Ich als Landfrau – das ist doch herrlich“, schwärmt Nick von ihrer Erfahrung bei der BR-Serie. Und das, obwohl die Rolle im Kontrast zu ihren sonstigen Formaten steht. Oder „gerade deshalb“, wie die 69-Jährige sagt. „Es war genial besetzt. Weil ich bin aus Hannover in diesen Kosmos geplatzt. In eine fremde Welt sozusagen, in die ich mich integrieren musste.“
Außerdem dürfte man nicht vergessen, dass sie eine „große Affinität zum bayerischen Lebensstil“ habe. „Es gefällt mir sehr gut“, sagt Nick. „Und das Wahnsinnige ist: Die Urberlinerin Désirée Nick, verschrien als schrill, avantgarde und Kravallschachtel, in Hamburg an der Elb Chaussee genauso beliebt ist als Preußin wie auf dem Land in Bayern.“ Woran das liegt, wisse die Schauspielerin auch nicht so recht.
„Aber die Nummer mit dem ‚Sau Preuß‘ funktioniert bei mir schon mal gar nicht, weil ich Bayern liebe und die Bayern lieben mich.“ Ihre Vermutung: „Ich glaube das kommt, weil ich im Dirndl so Bombe aussehe.“











