Von&nbspLaila Humairah

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Der globale Containerschifffahrtsriese Mediterranean Shipping Company (MSC) hat einen neuen Expressdienst Europa-Rotes Meer-Naher Osten angekündigt, der wichtige europäische Häfen mit Saudi-Arabien und anderen regionalen Drehkreuzen verbindet.

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen in den globalen Lieferketten auf die steigende Nachfrage und die zunehmenden Störungen auf den Handelsrouten im Nahen Osten infolge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran reagieren.

MSC sagte, sein neuer Dienst werde schnellere, effizientere und multimodale Alternativen in einer zunehmend volatilen maritimen Landschaft bieten.

Schiffe, die von der Ostsee und durch Europa fahren, werden über den Suezkanal direkt mit Jordaniens Aqaba, Saudi-Arabiens King-Abdullah-Hafen und Jeddah verbunden sein.

„Alle europäischen Ursprünge, vom NWC-Scan Baltic über das westliche Mittelmeer bis zur Adria und dem östlichen Mittelmeer des Schwarzen Meeres, werden über das Kapillarnetz von MSC bedient“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens.

Vom King Abdullah Port aus werden über den Landverkehr Weiterverbindungen zu anderen Drehkreuzen im Golf, insbesondere in die Vereinigten Arabischen Emirate, möglich sein.

Das erste Schiff dieses Dienstes soll am 10. Mai in Antwerpen ablegen.

Die Entscheidung von MSC, diese neue Route einzuführen, umgeht die Notwendigkeit, durch die Straße von Hormus zu fahren, die aufgrund iranischer Maßnahmen und erhöhter militärischer Spannungen mit den Vereinigten Staaten effektiv eingeschränkt wurde.

Dieser wichtige Seekorridor liegt zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman und ist zu einem wichtigen Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen Teheran und Washington geworden, die eine Lösung des Konflikts anstreben.

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