Western im TV

Diesen beliebte Abenteuerfilm sollte jeder gesehen haben


06.05.2026 – 11:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou (Quelle: dpa)

Bis heute zählt „Old Shatterhand“ zu den bekanntesten Winnetou-Filmen – obwohl es kein klassisches Karl-May-Abenteuer ist.

Als erster Winnetou-Film im deutschen Fernsehen schrieb „Old Shatterhand“ Geschichte und machte die Western-Reihe auch abseits der Kinoleinwand populär. Dabei lief es hinter den Kulissen chaotisch ab.

Darum geht es in „Old Shatterhand“

Ein Überfall droht den vorsichtigen Frieden zwischen Indianern und der Armee zu zerstören. Alles deutet darauf hin, dass die Indianer den Waffenstillstand gebrochen haben. Trapper Old Shatterhand deckt das Missverständnis auf. Zusammen mit seinem Blutsbruder Winnetou entlarvt er die Schuldigen, eine Gruppe Banditen. Zusammen kämpfen sie dafür, den Frieden zu bewahren.

So sehenswert ist „Old Shatterhand“

„Old Shatterhand“ stammt aus den Sechzigerjahren, als Western ein besonders beliebter Filmstoff waren. Die Filmdatenbank IMDb bewertet den Film mit 6,1 von 10 Sternen. Handlung und Aufbau des Films zeigen klassische Western-Elemente mit viel Action und dem Kampf zwischen den im Film sogenannten Weißen und Indianern.

Zudem ist es der erste Winnetou-Film, der im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde und dadurch besonders bekannt wurde.

Für Fans von Western und alten Klassikern läuft „Old Shatterhand“ am Samstag, 9. Mai, um 20.15 Uhr im NDR. Alternativ ist der Film bei WOW mit einem Add-on zum Streamen abrufbar.

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Berühmte Buchvorlage wurde umgangen

Die Geschichten rund um Winnetou und Old Shatterhand basieren auf den Romanen von Karl May. Bei „Old Shatterhand“ wurden diese Vorlagen allerdings umgangen, weil die entsprechenden Rechte bereits an Filmproduzent Horst Wendlandt vergeben waren. Produzent Artur Brauner wollte dennoch einen Film produzieren und ließ daher ein Drehbuch ohne direkte Buchvorlage schreiben.

Dennoch konnte Artur Brauner Pierre Brice als Schauspieler gewinnen. Das war entscheidend für die Glaubwürdigkeit des Films, denn Pierre Brice war für die Verkörperung Winnetous international bekannt. Um ihn verpflichten zu können, musste Brauner Wendlandt eine Gegenleistung bieten: Er lieh ihm die Schauspielerin Elke Sommer, die daher bei „Unter Geiern“ mitspielte.

Unsichere Handlung

Dass der Film keine klare Buchvorlage hatte, wurde ihm fast zum Verhängnis. Bis zum Drehbeginn gab es kein vollständiges Drehbuch, sondern nur einzelne Szenen und Handlungsstränge. Erst während bereits gedreht wurde, entstand Stück für Stück das Drehbuch und das vor Ort in Jugoslawien von Robert A. Stemmle.

Die mangelhafte Vorbereitung führte zu einer ungewöhnlich langen Drehzeit. Die Dreharbeiten starteten im Herbst und zogen sich bis in den Winter. Die vielen Draußen-Szenen entwickelten sich dadurch zu Herausforderungen für Cast und Crew. Zudem bemängelten Kritiker, dass das Drehbuch den originalen Karl-May-Geschichten nicht gerecht wurde. Der Bekanntheit des Films tut dies aber bis heute keinen Abbruch.


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