Deutliche Worte vom Angreifer

Undav reagiert auf Nicht-Nominierung von Klopp


20.09.2026 – 09:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Deniz Undav: Der Stuttgart-Profi steht nicht im aktuellen DFB-Aufgebot. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Der Stuttgart-Stürmer wehrt sich öffentlich gegen Kritik. Dabei richtet er eine klare Botschaft an Bundestrainer Klopp.

Deniz Undav wartet in dieser Saison noch auf sein erstes Tor und wurde zuletzt von Bundestrainer Jürgen Klopp nicht in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Nach dem 0:1 gegen Borussia Dortmund hat der Kapitän des VfB Stuttgart auf seine Nicht-Nominierung reagiert und sich gegen Kritik an seinen Leistungen gewehrt.

„Ich war natürlich kurz enttäuscht“, sagte er am Mikrofon von Sky. „Gerade, weil ich mir gedacht habe, dass ich mir zuletzt einen Puffer aufgebaut habe mit der WM und durch die Spiele allgemein im Nationaldress. Das ist anscheinend wieder nicht der Fall.“ Bei der Weltmeisterschaft hatte Undav drei Tore in vier Spielen erzielt. Damit steht er bei neun Treffern in 13 A-Länderspielen.

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Klopp hatte den Stuttgarter Stürmer in dieser Woche nicht für seinen XXL-Kader nominiert. Mit Blick auf die kommenden Wochen gab sich Undav dennoch kämpferisch. „Ich bin kein Kind von Traurigkeit, ich heule jetzt nicht rum“, sagte er und schob mit Blick auf die übernächste Länderspielpause nach: „Wenn ich dann im November dabei bin, dann weiß auch der neue Bundestrainer, was ich für ein Typ bin.“

Undav wehrt sich gegen grundsätzliche Kritik an seiner Person

Nach dem Spiel gegen Dortmund sprach der VfB-Kapitän auch über grundsätzliche Kritik, der er sich ausgesetzt sieht. „Ich rede offen, ich nehme kein Blatt vor den Mund, ich sage meine Meinung, negativ wie positiv. Ich habe oft Probleme gehabt, ich muss es beweisen“, sagte Undav und blickte dabei zurück: „Ich habe im Sommer schon einen Krieg gehabt, jetzt muss ich mich wieder beweisen.“ Es waren womöglich Worte in Richtung von Julian Nagelsmann. Der Ex-Bundestrainer hatte Undav trotz guter Leistungen öffentlich kritisiert und ihn zumeist als Einwechselspieler eingesetzt.

Den Vorwurf der schlechten Körpersprache kennt der Stuttgarter indes seit Jahren. „Ich hatte das mein Leben lang, egal wo ich war, hat es am Anfang nicht geklappt, weil die Leute halt sagen, deine Körpersprache, du bist nicht der Sprinter. Aber das ist mein Leben lang so“, sagte er. Die Zahlen sprachen in der Vergangenheit dennoch für ihn: „Ich habe letztes Jahr 39 Scorer gemacht und meine Körpersprache war die gleiche. Deswegen, man muss erst damit klarkommen.“

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