Besondere Verbindung
„Optimaler Start“: Fußballikone schwärmt vom FCN
21.09.2026 – 16:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Philipp Lahm wünscht sich den FCN zurück in der Ersten Bundesliga. In Nürnberg sprach der Weltmeister auch über Miroslav Klose und gemeinsame Erinnerungen an die Nationalmannschaft.
Lahm war im Rahmen der Herbstklausur der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag gemeinsam mit dem Manager Joe Kaeser zu einer Diskussionsrunde im Gasthaus Bruderherz eingeladen. Bei der von Fraktionschefin Katharina Schulze moderierten Veranstaltung ging es um gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verantwortung. Am Ende waren aber auch Fußball und der FCN Thema.
Ob der Club aufsteigt? So lautete am Ende eine Frage aus dem Politiker-Publikum. Er wünsche sich möglichst viele bayerische Vereine in der Bundesliga, antwortete Philipp Lahm darauf. Dem 1. FC Nürnberg zollte er dabei besondere Anerkennung: Er hoffe, dass der „optimale Start“ des Clubs so lange wie möglich anhalte. Die Nürnberger sind bislang ungeschlagen in der neuen Zweitligasaison und belegen den zweiten Platz hinter Hertha.
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Eine Verbindung nach Nürnberg hat Lahm auch über Club-Trainer Miroslav Klose. Mit ihm spielte Lahm in der deutschen Nationalmannschaft, 2014 wurden beide gemeinsam Weltmeister. Deshalb fühle er sich dem Verein besonders verbunden, sagte Lahm.
Lahm erinnert sich an die WM
Davor sprach Lahm über die prägenden Momente seiner Spielerkarriere. Etwa über die Heim-WM 2006. Damals erzielte er im Eröffnungsspiel gegen Costa Rica das erste Tor des Turniers und erlebte, welche Wirkung die Nationalmannschaft über den Fußball hinaus entfalten könne. „Da hat man gemerkt, dass es doch mehr war als nur ein bisschen Fußball spielen.“ Die Menschen hätten sich mit der Mannschaft identifiziert, „wir uns alle mit unserem Land“, sagte Lahm, der mittlerweile eine Stiftung zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen gegründet hat.
Damit sei für ihn eine Verantwortung verbunden, die über den Platz hinausgehe. Mit Blick auf internationale Großveranstaltungen erinnerte Lahm daran, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder politisch schwierige Gastgeber gegeben habe. Vor der EM 2012 habe er sich deshalb als Kapitän bewusst zur politischen Lage in den Gastgeberländern Ukraine und Polen geäußert. Gleichzeitig betonte er: „Ich finde, man muss es jedem frei überlassen, ob man sich öffentlich äußern will oder eben nicht.“ Acht Jahre nach der Heim-WM führte Lahm Deutschland dann als Kapitän zum WM-Titel.