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Das US-Militär sagte am Freitag, es habe eine neue Operation gegen ein Boot durchgeführt, das angeblich mit Drogenhandelsnetzwerken in internationalen Gewässern in der Karibik in der Nähe von Venezuela in Verbindung steht und dabei drei Mitglieder der Bootsbesatzung getötet habe.
Laut dem offiziellen Bericht des Südkommandos auf X fand die Operation entlang einer Route statt, die als gemeinsamer Korridor der organisierten Kriminalität identifiziert wurde.
Die Aktion wurde von der Operation Southern Lance durchgeführt, die seit August an mehreren ähnlichen Einsätzen sowohl in der Karibik als auch im Pazifik beteiligt war.
Die Zahl der Todesopfer dieser US-Militäreinsätze hat seit Mitte 2025 nun 110 erreicht. Allein in dieser Woche kam es unter dem Kommando des neuen Kommandeurs Francis Donovan zu drei Angriffen, die eine Eskalation der Intensität der Aktionen in der Region bedeuten.
Die US-Angriffe gehen trotz der Anerkennung von Rodríguez weiter
Die US-Militäroperationen werden fortgesetzt, obwohl Washington die Übergangsregierung des amtierenden Präsidenten Delcy Rodríguez in Venezuela anerkannt hat, obwohl die Trump-Regierung eine Änderung ihrer Militärstrategie beschlossen hat.
Am Freitag kündigte Trump an, dass die USS Gerald R. Ford, der größte Flugzeugträger der Welt, der bisher an der Karibikküste in der Nähe von Venezuela patrouillierte, in den Nahen Osten unterwegs sei.
Die Besatzung wurde am Donnerstag benachrichtigt. US-Quellen zufolge wird das Schiff erst Ende April oder Anfang Mai in seine Heimathäfen zurückkehren. Die Änderung wirft Fragen darüber auf, wie die Militärpräsenz in der Karibik nach Monaten anhaltender Einsätze neu verteilt werden soll.
Die US-Marine- und Luftpräsenz in internationalen Gewässern der Karibik war ein Auftakt zur militärischen Intervention am 3. Januar, als US-Streitkräfte Nicolás Maduro in Caracas festnahmen und in ein Bundesgefängnis in New York überstellten.










