Neuer Franken-„Tatort“
Rosalie Thomass: Ihr Mann steht ebenfalls vor der Kamera
26.10.2026 – 10:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Franken-„Tatort“ übernimmt Rosalie Thomass eine neue Ermittlerrolle. Auch privat spielt das Filmgeschäft eine Rolle: Ihr Partner ist ebenfalls in der Branche tätig.
Während Rosalie Thomass in „Gottesgarten“ als neue Kommissarin im fränkischen „Tatort“ brilliert, dreht sich auch ihr Privatleben um die Filmbranche. Die 39-Jährige ist nämlich seit Jahren mit dem Regisseur und Drehbuchautor Aron Lehmann verheiratet.
- Neuer Franken-„Tatort“ startet mit Mord in Nürnberger Stundenhotel
Dabei verbindet die Eheleute Thomass und Lehmann auch die gemeinsame Arbeit an Filmprojekten. Der Bestseller „Lügen über meine Mutter“ ist das jüngste Beispiel dieser Zusammenarbeit: Thomass schrieb das Drehbuch und übernahm die Hauptrolle, Lehmann führte Regie. Der Film kam dieses Jahr in die Kinos. Doch wie begann diese künstlerisch produktive Beziehung eigentlich?
Rosalie Thomass: Ihren Mann lernte sie in Berlin kennen
Während die gebürtige Münchnerin Thomass erste Bühnenerfahrungen am Münchner Volkstheater sammelte und später ihren Durchbruch bei „Polizeiruf 110“ feierte, ging ihr zukünftiger Ehemann einen ähnlichen Weg – doch ihre Wege sollten sich erst später kreuzen.

Lehmann wurde 1981 in Wuppertal geboren und wuchs im Nördlinger Ries auf. Nach dem Abitur zog er nach Berlin, wo er zunächst bei verschiedenen Filmproduktionen arbeitete, bevor er Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg studierte. 2011 lernte er seine zukünftige Partnerin in Berlin kennen: Thomass spielte eine kleine Rolle in Lehmanns Abschluss- und Debütfilm „Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel“. Mit diesem Film eröffnete Lehmann 2012 beim Filmfest München die Reihe „Neues Deutsches Kino“.
Nach „Kohlhaas“ folgten weitere gemeinsame Arbeiten: Thomass spielte 2015 in Lehmanns Kinofilm „Highway to Hellas“ mit und 2016 in „Die letzte Sau“. Beim 2022 erschienenen Film „Jagdsaison“ schrieb sie erstmals am Drehbuch mit. Zu diesem Zeitpunkt sollen die beiden bereits seit Jahren liiert gewesen sein.
Lehmann über Zusammenarbeit: „ein echter Segen“
Lehmann sagte damals im Gespräch mit „German Films Quarterly“: „Für uns als Familie war diese Arbeitskonstellation ein echter Segen. Zusammen sein zu können, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und die Kinder mitzunehmen – das würden wir sehr gerne wiederholen.“
