Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Sturzflut geht im Grand Canyon nieder – mehrere Menschen vermisst

August 31, 2026

Schützt doppelt: Gürtelrose-Impfung kann Demenzrisiko senken

August 31, 2026

Diese Hausmittel-Tricks sollten Sie kennen

August 31, 2026

Zulieferer der Autokonzerne unter Druck: Europas übersehene Autokrise

August 31, 2026

Zugchaos in Köln am Montag – Ausfälle und Verspätungen

August 31, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Darum nimmt man ihn kaum wahr
Gesundheit

Darum nimmt man ihn kaum wahr

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 5, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Darum nimmt man ihn kaum wahr

Einfach erklärt

Eigener Körpergeruch: Darum nimmt man ihn kaum wahr


Aktualisiert am 05.06.2026 – 07:10 UhrLesedauer: 2 Min.

2167733682Vergrößern des Bildes

Ob Schweiß oder Lieblingsparfüm: Der Mensch kann etwa 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden. (Quelle: FabrikaCr/getty-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Schweiß nach dem Sport, Parfüm am Morgen oder ein Hauch Deo: Was andere an uns sofort riechen, merken wir selbst oft nicht. Doch warum ist das so?

Obwohl unser Geruchssinn sehr fein ist, ignorieren wir unseren eigenen Körpergeruch meist völlig. Der Grund dafür liegt nicht in der Nase, sondern im Gehirn: Es blendet vertraute Gerüche nach kurzer Zeit einfach aus – ein Phänomen, das in der Fachsprache als olfaktorische Adaption bezeichnet und auch mit dem Gewöhnungseffekt erklärt wird.

Unser Gehirn filtert, was wir riechen

Denn: Was ständig da ist, wird vom Gehirn als unwichtig eingestuft und unterdrückt. Dieses Prinzip kennt man auch aus anderen Sinnesbereichen: So spürt man etwa die eigene Kleidung auf der Haut ebenfalls nur kurz, danach wird sie vom Gehirn ausgeblendet.

Im Fall von Gerüchen passiert das besonders schnell. Schon nach wenigen Minuten gewöhnt sich das Riechzentrum im Gehirn an einen Duft, den wir dauerhaft einatmen, etwa unseren eigenen Schweiß oder das Parfüm, das wir morgens aufgetragen haben. Die Riechrezeptoren in der Nase sind dabei weiterhin aktiv, aber die Weiterleitung der Information wird herunterreguliert. Das Gehirn sagt sinngemäß: „Kenne ich schon – uninteressant.“

Was das mit Überleben zu tun hat

Diese Geruchsanpassung ist kein Zufall, sondern ein biologisch sinnvoller Mechanismus. Würden wir alle Gerüche ständig bewusst wahrnehmen, wäre unser Gehirn schnell überfordert. Die permanente Wahrnehmung des Eigengeruchs könnte sogar die Reaktion auf neue, potenziell gefährliche Gerüche behindern, etwa Rauch, Gas oder verdorbene Lebensmittel.

Geruchsforscher erklären dieses Phänomen daher als selektive Aufmerksamkeit der Nase: Unser Körper blendet Unwichtiges aus, um Wichtiges schneller erkennen zu können.

  • Lesen Sie auch: Warum wir unsere eigene Nase nicht sehen können

Was bedeutet das für die Körperhygiene?

Gerade bei Körpergerüchen hat die olfaktorische Adaption einen Haken: Wer sich an seinen eigenen Schweißgeruch gewöhnt hat, nimmt ihn selbst kaum noch wahr – auch wenn andere ihn deutlich riechen. Darum kann man bei der Körperpflege nicht allein dem eigenen Riechsinn vertrauen.

Und auch der umgekehrte Fall tritt ein: Manche Menschen nehmen ihren Eigengeruch übermäßig stark wahr und leiden darunter, obwohl andere ihn gar nicht oder nur marginal registrieren. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer Osmophobie. Viele Betroffene empfinden zudem eine übersteigerte Angst vor Körpergerüchen.

1193064559Vergrößern des Bildes
Nachteil der olfaktorischen Gewöhnung: Menschen mit starkem Körpergeruch bemerken ihn selbst oft nicht. (Quelle: PeopleImages/getty-images-bilder)
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Gesundheit

Schützt doppelt: Gürtelrose-Impfung kann Demenzrisiko senken

August 31, 2026
Gesundheit

Verstopfung kann schwere Folgen haben und Hämorrhoiden auslösen

August 31, 2026
Gesundheit

Impfung schützt doppelt: Gürtelrose-Impfung kann Demenzrisiko senken

August 30, 2026
Gesundheit

Kaum ein Beipackzettel ist leicht zu verstehen

August 30, 2026
Gesundheit

Kann es die Psyche sein?

August 30, 2026
Gesundheit

Symptome des Chronischen Fatigue Syndroms

August 30, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Schützt doppelt: Gürtelrose-Impfung kann Demenzrisiko senken

August 31, 2026

Diese Hausmittel-Tricks sollten Sie kennen

August 31, 2026

Zulieferer der Autokonzerne unter Druck: Europas übersehene Autokrise

August 31, 2026

Zugchaos in Köln am Montag – Ausfälle und Verspätungen

August 31, 2026

NRW charterte 15 Flugzeuge für 130 Abschiebungen

August 31, 2026
Neueste Beiträge

Darmstadt 98 – Trainer Kohfeldt kontert Reporter: „Hören Sie auf damit“

August 31, 2026

British American Tobacco will Zigaretten-Geschäft bis 2035 radikal umbauen

August 31, 2026

Wespe sticht Andrea Kiewel live im TV

August 31, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.