Der Grund ist ein trauriger

Darum ist Zverevs Oma nun immer bei seinen Spielen dabei


07.06.2026 – 11:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Team um Alexander Zverev inklusive Oma Natalia (oben links): Sie reist nun häufiger mit ihrem Enkel. (Quelle: IMAGO/Juergen Hasenkopf/imago)

In seinem vierten Grand-Slam-Endspiel soll es endlich mit dem ersten Titel klappen. Dafür hat Alexander Zverev bei den French Open ganz besondere Unterstützung.

Wenn Alexander Zverev am heutigen Sonntag (15 Uhr im t-online-Liveticker) im Finale der French Open aufschlägt und seinen ersten Grand-Slam-Titel gewinnen will, drückt von der Tribüne aus auch seine Großmutter fest die Daumen. Oma Natalia sitzt seit kurzem regelmäßig bei Turnieren in der Spielerbox ihres Enkels.

Schon bei den Sandplatz-Events in Monte Carlo, München und Rom war sie dabei, nun auch in Roland Garros. Der Grund, dass sie nun öfter vor Ort ist, ist jedoch ein trauriger, wie Zverev in den Tagen von Paris verriet: „Mein Großvater ist leider verstorben. Da haben wir sie zu uns geholt“, sagte der 29-Jährige auf einer Pressekonferenz. Dabei ist das Reisen für Natalia gar nicht so einfach. Zverev: „Es ist zurzeit relativ schwierig, da sie ja einen russischen Pass hat. Das hat daher etwas länger gedauert. Jetzt hat sie ein Visum und reist ein bisschen mit.“

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Und weiter: „Sie hat in ihrer Heimat, in Sotschi, wenig zu tun und versucht, so viel wie möglich bei uns zu bleiben. Meine Oma genießt gerade das Leben so ein bisschen, genießt ihre Enkel und ihre Urenkel.“

Zverevs Oma Natalia: „Was kann es Schöneres geben?“

Zur „Bild“ sagte die 78-Jährige: „Ich bin so glücklich, dass ich Sascha (Spitzname für Alexander im Russischen, d. Red.) bei einem Grand Slam spielen sehen kann.“ Natalia ist die Mutter von Alexanders Mama Irina. Die hingegen fiebert nicht auf der Tribüne mit. Weil sie zu aufgeregt und nervös ist, geht Irina während der Matches meist Spazieren. Ihr Mann Alexander Senior ist Alexanders Trainer. Der älteste Sohn Misha (39) fungiert als Manager seines Bruders.

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