Elitepartner-Studie
Daran lässt sich erkennen, ob ein Paar glücklich ist
04.10.2026 – 08:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine neue Studie zeigt, woran sich Beziehungsglück ablesen lässt. Offenheit spielt dabei eine entscheidende Rolle – doch nicht jede Form von Nähe sagt gleich viel aus.
Intime Momente sagen mehr als Worte – mehr sogar, als vielen bewusst ist. Das ist das Ergebnis einer Studie des Partnervermittlungsportals Elitepartner. Demnach hängt vor allem die Bereitschaft, sich voreinander zu öffnen, deutlich mit der Zufriedenheit in der Partnerschaft zusammen. Manche Formen von Nähe sind dabei besonders verbreitet.
Von Arztbericht bis Macke
- Studie zeigt: Was glückliche Paare anders machen
Über zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten geben an, sich gegenseitig über alle medizinischen Befunde zu informieren – unabhängig davon, worum es geht (Mehrfachnennungen möglich). Etwas weniger (65 Prozent) sagten, sie vertrauen sich gegenseitig Geheimnisse über Situationen und Erfahrungen an, die sonst niemand erfährt. Sich offen voreinander zu zeigen, mitsamt den eigenen komischen Gewohnheiten und Macken, gilt für 62 Prozent als Zeichen der besonderen Nähe.
Auch kleine Details zählen
60 Prozent der Befragten sprechen mit ihrem Partner offen über ihre Ängste. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) kennt die Zugangscodes für Handy oder Laptop des anderen, und 52 Prozent geben an, dass ihnen voreinander nichts unangenehm oder peinlich ist.
Andere Formen von Nähe zeigen sich im Alltag: 45 Prozent putzen nebeneinander ihre Zähne, 43 Prozent teilen Unsicherheiten über ihr Aussehen, und ein Drittel (34 Prozent) hilft sich gegenseitig bei der Körperpflege – etwa beim Haare- oder Nägelschneiden. Über sexuelle Wünsche und Fantasien sprechen 39 Prozent offen miteinander.
Jüngere teilen mehr – mit Ausnahme
Bei einigen Formen von Nähe unterscheiden sich die Altersgruppen deutlich, bei anderen kaum. Von den 18- bis 29-Jährigen stehen 56 Prozent morgens gemeinsam am Waschbecken, bei den 60- bis 69-Jährigen sind es 23 Prozent. Über sexuelle Wünsche spricht in der jüngsten Gruppe jeder Zweite (50 Prozent), in der ältesten ein Drittel (33 Prozent).
Umgekehrt verhält es sich bei der Gesundheit: Medizinische Befunde teilen 78 Prozent der 60- bis 69-Jährigen, bei den Jüngeren sind es 59 Prozent.
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Offenheit und Beziehungsglück hängen zusammen
Weiterhin zeigt die Studie, dass Offenheit mit dem Beziehungsglück zusammenhängt: 65 Prozent der zufriedenen Befragten sprechen über ihre Ängste – bei den unzufriedenen sind es 24 Prozent. Geheimnisse vertrauen 70 Prozent der zufriedenen, aber nur 33 Prozent der unzufriedenen Paare einander an. Über sexuelle Wünsche sprechen 43 Prozent der zufriedenen und 11 Prozent der unzufriedenen Befragten.