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Top-Club klopft an: Verliert der HSV Heuer Fernandes?

Aktualisiert am 22.04.2026 – 17:37 UhrLesedauer: 2 Min.

HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (Archivbild): Der 33-Jährige überzeugt auch in der Bundesliga mit starken Leistungen. (Quelle: IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Seit 2019 steht Daniel Heuer Fernandes beim HSV unter Vertrag. Auch in der ersten Bundesligasaison nach dem Aufstieg ist der 22-Jährige Stammkeeper bei den „Rothosen“. Doch im Sommer könnten sich die Wege trennen: Der FC Bayern München soll heiß auf Heuer Fernandes sein.

Wie die „Sportbild“ berichtet, steht der Torwart auf der Wunschliste des Rekordmeisters für die kommende Saison. Die Münchner suchen demnach einen neuen Ersatzkeeper, sollte Manuel Neuer seine Karriere beenden. Heuer Fernandes erfülle das Profil: erfahren, Bundesliga-erprobt und finanziell realisierbar.

Parallel laufen beim HSV Gespräche über eine Vertragsverlängerung, eine Einigung gibt es laut Bericht bislang nicht. Vor allem beim Gehalt liegen beide Seiten auseinander. Heuer Fernandes‘ Vertrag endet im Juni. Schafft der HSV den Klassenerhalt, würde sich das Arbeitspapier aber automatisch um ein Jahr verlängern.

Bitterer Rückschlag im Abstiegskampf: Miro Muheim fällt wochenlang aus. Der 28-Jährige zog sich gegen Werder Bremen eine Verletzung der vorderen Syndesmose im rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.

„Voraussichtlich“ bedeute die Diagnose für Muheim das vorzeitige Saisonaus. Bislang verpasste der Schweizer nur zwei Spiele wegen einer Sperre. In 28 Bundesligaspielen bereitete er vier Tore vor.

Der Einspruch des HSV gegen Philip Oteles Sperre bleibt ohne Erfolg: Der Angreifer muss nach seinem Platzverweis im Nordderby für zwei Spiele zuschauen. Das bestätigte der DFB am Dienstag. Otele hatte am Samstag in der 79. Minute die Rote Karte gesehen, als er seinen Gegenspieler Cameron Puertas unabsichtlich am Knöchel traf.

Beim Heimspiel gegen Hoffenheim am kommenden Samstag muss der HSV zudem auf Co-Trainer Loic Favé und Physiotherapeut Tim Roussis verzichten. Beide hatten gegen Werder eine Rote Karte gesehen und wurden vom DFB wegen „unsportlichen Verhaltens“ mit einem Innenraumverbot belegt.

Nach der 1:3-Niederlage im Nordderby bei Werder Bremen steckt der HSV weiterhin im Abstiegskampf. Vorstand Eric Huwer zweifelt trotzdem nicht daran, dass der Aufsteiger in der Bundesliga bleibt. „Es gibt immer Rückschläge, aber entscheidend ist, wie groß unsere mentale Power ist, damit umzugehen und wieder aufzustehen. Diesbezüglich habe ich totales Vertrauen in die Gruppe“, wurde Huwer auf der Homepage des HSV zitiert.

Der 42-Jährige ordnete die Pleite in eine Reihe ähnlicher Ergebnisse ein. Das Spiel in Bremen sei „ein Rückschlag, den wir in dieser Saison schon häufiger erlebt haben“. Als Beispiele nannte er das 0:5 am dritten Spieltag beim FC Bayern sowie das Aus im Pokal-Achtelfinale nach einem 2:4 im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel.

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